Gartenliegen
Gartenliegen kaufen: Liegeart passend zur Nutzung auswählen
Eine Gartenliege kann Sonnenplatz, Lesesessel oder kompletter Ruhebereich im Garten sein. Welche Variante passt, hängt deshalb weniger vom Design als von der gewünschten Nutzung und vom verfügbaren Platz ab.
Zur Auswahl gehören unter anderem verstellbare Gartenliegen, Daybeds und Deckchairs. Die Bauarten unterscheiden sich deutlich bei Liegeposition, Stellfläche, Beweglichkeit und Komfort.
Überlegen Sie vor dem Kauf zuerst, ob Sie überwiegend flach liegen, aufrecht lesen, die Liege regelmäßig verschieben oder einen großzügigen Relaxplatz schaffen möchten. Danach lassen sich die passenden Gartenliegen wesentlich gezielter vergleichen.
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Gartenliegen vergleichen: Bauart, Komfort und Platz richtig abstimmen
Eine gute Gartenliege sollte nicht nur bequem wirken, sondern zum tatsächlichen Alltag passen. Auf einer kleinen Terrasse sind andere Eigenschaften wichtig als auf einer großzügigen Poolfläche. Auch die Frage, ob die Liege täglich bewegt, regelmäßig verstaut oder dauerhaft an einem festen Platz genutzt wird, beeinflusst die passende Bauart.
Verstellbare Gartenliege, Deckchair oder Daybed?
| Liegeart | Besonders geeignet für | Vor dem Kauf prüfen |
|---|---|---|
| Verstellbare Gartenliege | Lesen, Sonnen und wechselnde Sitz- beziehungsweise Liegepositionen | Verstellbereich, Platz hinter der Rückenlehne, Bedienung und Beweglichkeit |
| Deckchair | Entspanntes Zurücklehnen auf Terrasse, Balkon oder ruhigem Gartenplatz | Sitzposition, Beinauflage, Klapp- beziehungsweise Verstellmechanik und Auflage |
| Daybed | Großzügigen Relaxplatz mit stärkerem Lounge-Charakter | Gesamtfläche, Polster, Wetterschutz und benötigten Stauraum |
| Andere Gartenliege | Spezielle Einsatzbereiche oder besondere Konstruktionen | Maße und Funktion des konkreten Modells besonders genau mit dem Standort abgleichen |
Diese Bauarten bilden auch die aktuelle Unterteilung der Gartenliegen-Kategorie auf Wohntraumjournal ab.
Verstellbare Gartenliege: Welche Position brauchen Sie wirklich?
Eine verstellbare Rückenlehne ist besonders sinnvoll, wenn die Liege für mehrere Tätigkeiten genutzt wird. Zum Lesen wird eine deutlich aufrechtere Position benötigt als zum Sonnen oder Schlafen.
Die Bezeichnung „verstellbar“ allein reicht für die Kaufentscheidung jedoch nicht aus. Prüfen Sie beim konkreten Angebot, welche Positionen tatsächlich vorgesehen sind und ob sich die Liege so einstellen lässt, wie Sie sie nutzen möchten.
- Aufrechte Position: sinnvoll zum Lesen, für Gespräche oder einen Kaffee auf der Terrasse.
- Mittlere Neigung: eignet sich für entspanntes Zurücklehnen ohne vollständig flache Liegeposition.
- Stark zurückgelehnt: interessant zum Sonnen und längeren Entspannen.
- Flache Position: wichtig, wenn die Liege auch zum ausgestreckten Liegen oder Sonnen in Bauchlage vorgesehen ist.
Maße, Rückenlehne, Rollen und Stapelbarkeit werden im ausführlichen Gartenliegen-Kaufratgeber vertieft. Der Beitrag ist aktuell live erreichbar.
Daybed: Mehr Lounge als klassische Sonnenliege
Ein Daybed für den Garten benötigt wesentlich mehr Raum als eine klassische einzelne Sonnenliege, bietet dafür aber einen großzügigeren Ruheplatz. Je nach Konstruktion können Sitz-, Liege- und Lounge-Funktion ineinander übergehen.
Daybeds passen besonders gut auf größere Terrassen oder in einen eigenständigen Relaxbereich. Vor dem Kauf sollte allerdings nicht nur die eigentliche Liegefläche berücksichtigt werden.
- Gesamtfläche: Rahmen, Rückenbereiche und seitliche Elemente gehören zur benötigten Stellfläche.
- Zugang: Das Daybed sollte erreichbar bleiben, ohne wichtige Wege zu blockieren.
- Polster: Große Sitz- und Rückenpolster benötigen bei Bedarf erheblichen trockenen Stauraum.
- Sonnenschutz: Prüfen, ob ein vorhandener Sonnenschirm, eine Pergola oder eine andere Beschattung mit dem geplanten Standort funktioniert.
Auf kleinen Balkonen oder sehr schmalen Terrassen kann eine klassische Gartenliege deshalb praktischer sein als ein großzügiges Daybed.
Deckchair: kompakter Relaxplatz mit eigener Sitzposition
Ein Deckchair liegt funktional zwischen Gartenstuhl und Sonnenliege. Die Konstruktion ist stärker auf eine zurückgelehnte Ruheposition ausgelegt und kann je nach Ausführung mit einer Beinauflage oder einer durchgehenden Liegefläche kombiniert sein.
Interessant ist ein Deckchair besonders für Nutzer, die hauptsächlich lesen, entspannen und die Beine hochlegen möchten, aber keinen großen Lounge- oder Daybed-Bereich benötigen.
Beim Vergleich sollten Sie besonders auf die tatsächliche Sitz- beziehungsweise Liegeposition achten. Eine optisch ähnliche Konstruktion kann sich beim Winkel von Rücken und Beinen deutlich anders anfühlen.
Gartenliege mit Rollen: sinnvoll bei häufigem Standortwechsel
Wer seine Liege je nach Sonnenstand zwischen Terrasse, Rasen und Schatten verschiebt, sollte die Beweglichkeit stärker gewichten. Rollen können das Umstellen erleichtern, ersetzen aber nicht automatisch ein geringes Gewicht oder eine gut greifbare Konstruktion.
Entscheidend ist auch der Untergrund:
- Glatte Terrasse: Rollen lassen sich hier meist unkomplizierter bewegen.
- Grobes Pflaster: Kleine Rollen können stärker an Fugen und Unebenheiten hängen bleiben.
- Kies: ist für viele kleine Möbelrollen deutlich schwieriger.
- Rasen: weicher oder feuchter Boden kann Rollen und schmale Standpunkte einsinken lassen.
Wenn der Standort häufig gewechselt wird, sollten deshalb Gewicht, Rollen und Griffmöglichkeit gemeinsam beurteilt werden.
Stapelbare Gartenliegen: praktisch bei mehreren gleichen Liegen
Eine stapelbare Konstruktion kann viel Grundfläche beim Verstauen sparen. Das ist besonders interessant, wenn mehrere Gartenliegen nebeneinander auf Terrasse oder Poolbereich eingesetzt werden.
Stapelbarkeit bedeutet allerdings nicht, dass die Liegen automatisch wenig Lagerraum benötigen. Entscheidend ist die tatsächliche Höhe und Form des fertigen Stapels.
- Grundfläche: Mehrere Liegen benötigen gestapelt meist kaum mehr Bodenfläche als eine einzelne.
- Stapelhöhe: Unter einem niedrigen Dach oder Regal kann sie zum Problem werden.
- Gewicht: Der gesamte Stapel sollte nicht unnötig häufig bewegt werden müssen.
- Polster: Separate Auflagen müssen häufig unabhängig von den Liegen gelagert werden.
Gartenliege für Balkon oder kleine Terrasse
Bei wenig Fläche ist nicht automatisch die kürzeste Liege die beste Wahl. Wichtig ist, ob sie in der gewünschten Position funktioniert und ob daneben noch ein normaler Laufweg erhalten bleibt.
Besonders genau sollten Sie prüfen:
- Balkon- oder Terrassentür: Sie darf durch die Liege nicht blockiert werden.
- Rückenlehne: Beim Aufstellen kann zusätzlicher Platz hinter oder unter der Liege erforderlich sein.
- Beistelltisch: Auch Getränke, Buch oder Smartphone benötigen eine erreichbare Ablage.
- Sonnenschirm: Mast und Standfuß beanspruchen zusätzliche Fläche.
- Winterlager: Prüfen, ob die Liege durch Türen und in den vorgesehenen Abstellraum passt.
Auf besonders kleinen Außenflächen kann ein Deckchair oder eine kompaktere verstellbare Liege sinnvoller sein als ein großes Daybed.
Gartenliege mit oder ohne Auflage?
Ob eine zusätzliche Auflage benötigt wird, hängt von der Liegefläche und vom persönlichen Komfort ab. Eine gespannte textile Fläche kann bereits ohne dicke Polster angenehm sein. Härtere Oberflächen profitieren dagegen häufig stärker von einer passenden Gartenliegen-Auflage.
Eine Auflage sollte von Beginn an eingeplant werden, weil sie mehrere Dinge verändert:
- Liegekomfort: Dickere Polster können Druckstellen reduzieren.
- Liegehöhe: Eine Auflage erhöht die tatsächliche Sitz- und Liegeposition.
- Maße: Die Auflage muss zu Länge, Breite und Form der Gartenliege passen.
- Lagerung: Große Polster benötigen erheblich mehr Stauraum als dünne textile Auflagen.
- Pflege: Bezug, Füllung und Herstellerhinweise bestimmen Reinigung und Trocknung.
Welche Auflagen und Polster zu unterschiedlichen Gartenmöbeln passen, erklärt der Ratgeber Outdoor-Kissen und Gartenpolster richtig auswählen.
Material nicht allein nach Optik auswählen
Bei einer Gartenliege können Rahmen und Liegefläche aus unterschiedlichen Materialien bestehen. Deshalb ist eine Bezeichnung wie Aluminium-, Holz- oder Geflechtliege für die komplette Bewertung oft zu grob.
- Metallrahmen: Gewicht, Beschichtung, Verbindungen und Rollen beziehungsweise Füße prüfen.
- Holz: Holzart, Oberfläche und Pflegeaufwand berücksichtigen.
- Outdoor-Gewebe: Spannung, Befestigung und Reinigung sind wichtiger als die Optik allein.
- Geflecht: Trägerrahmen und Flechtmaterial gemeinsam beurteilen.
- Polsterkonstruktion: Trocknung, Bezug und Lagerbedarf spielen eine besonders große Rolle.
Das aktuelle Kees-Smit-Sortiment umfasst Gartenliegen mit unterschiedlichen Materialkonzepten und mehrere Bauarten von verstellbaren Liegen bis zu Deckchairs und Daybeds.
Gartenliege am Pool: Untergrund und Wasser mitdenken
Rund um einen Pool gelten vor allem praktische Anforderungen. Die Liege steht häufiger auf nassem Untergrund und wird möglicherweise öfter verschoben. Deshalb sollte sie stabil stehen und der verwendete Boden darf durch Füße oder Rollen nicht unnötig beschädigt werden.
Auch die Position ist wichtig. Laufwege zum Pool sollten frei bleiben und nasse Füße dürfen nicht dazu führen, dass Personen zwischen eng gestellten Liegen hindurchsteigen müssen.
Bei Auflagen ist zusätzlich zu bedenken, dass Feuchtigkeit durch Badekleidung oder Spritzwasser deutlich häufiger vorkommen kann als auf einer normalen Terrasse.
FAQ zu Gartenliegen
Was ist der Unterschied zwischen Gartenliege und Daybed?
Eine klassische Gartenliege ist überwiegend für eine einzelne Person und verschiedene Sitz- beziehungsweise Liegepositionen gedacht. Ein Daybed ist meist großzügiger aufgebaut und stärker als eigenständiger Lounge- und Ruhebereich konzipiert.
Wann ist ein Deckchair besser als eine normale Gartenliege?
Ein Deckchair ist interessant, wenn hauptsächlich eine entspannte zurückgelehnte Sitzposition gewünscht wird. Wer regelmäßig vollständig flach liegen oder mehrere unterschiedliche Rückenpositionen nutzen möchte, sollte eher die Verstellmöglichkeiten klassischer Gartenliegen vergleichen.
Ist eine Gartenliege mit Rollen immer leichter zu bewegen?
Rollen können das Verschieben erleichtern, ihre praktische Wirkung hängt aber vom Gewicht der Liege und vom Untergrund ab. Auf glatten Terrassen funktionieren sie meist besser als auf Kies, weichem Rasen oder sehr unebenem Pflaster.
Was ist besser für zwei Personen: zwei Gartenliegen oder ein Daybed?
Zwei einzelne Liegen bieten mehr Freiheit bei Position und Rückenlehne. Ein Daybed schafft dagegen einen gemeinsamen größeren Ruhebereich. Entscheidend sind gewünschte Nutzung, vorhandene Fläche und die Frage, ob beide Personen ihre Sitzposition unabhängig verändern möchten.
Kann eine stapelbare Gartenliege gleichzeitig verstellbar sein?
Ja, diese Eigenschaften schließen sich nicht grundsätzlich aus. Ob eine konkrete Liege sowohl stapelbar als auch verstellbar ist, muss aber ausdrücklich aus den Produktangaben hervorgehen.
Welche Gartenliege eignet sich zum Lesen?
Zum Lesen ist vor allem eine Rückenlehne wichtig, die sich ausreichend aufrecht und stabil einstellen lässt. Zusätzlich sollte der obere Rücken bequem unterstützt werden und ein Getränk oder Buch auf einer erreichbaren Ablage Platz finden.
Welche Gartenliege eignet sich für wenig Stauraum?
Bei wenig Lagerfläche sind Stapel- oder Klappfunktion besonders interessant. Welche Variante besser passt, hängt vom vorhandenen Raum ab: Stapeln spart hauptsächlich Bodenfläche, während eine klappbare Konstruktion das Maß der einzelnen Liege reduzieren kann.
Braucht jede Gartenliege eine zusätzliche Auflage?
Nein. Eine nachgiebige textile Liegefläche kann bereits ohne dickes Polster angenehm sein. Bei härteren Flächen kann eine passende Auflage den Komfort erhöhen. In jedem Fall sollten Lagerung und Pflege der zusätzlichen Polster mitbedacht werden.