Treppen Intercon

Treppen Intercon bietet Treppensysteme für sehr unterschiedliche Einbausituationen – von kompakten Raumsparttreppen über Mittelholm- und Massivholztreppen bis zu Wendel- und Außentreppen. Modelle wie London, Onyx, Vario 3, Quadro, York, Savoy, Hollywood oder K2 unterscheiden sich dabei nicht nur im Design, sondern vor allem bei Bauart, Platzbedarf, Geschosshöhe, Stufen, Geländer und vorgesehenem Einsatz.

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Vor dem Kauf sollte deshalb nicht zuerst nach einem Modellnamen entschieden werden. Wichtiger sind die tatsächliche Geschosshöhe, die vorhandene Deckenöffnung, Antritt und Austritt, der verfügbare Platz im Grundriss und die Frage, wie regelmäßig die Treppe genutzt werden soll. Erst danach lässt sich die passende Treppenart sinnvoll eingrenzen.

Welche Treppen Intercon Modelle passen zu welcher Einbausituation?

Das aktuelle Sortiment deckt mehrere konstruktiv sehr unterschiedliche Treppentypen ab. Wer noch nicht weiß, welche Bauart überhaupt infrage kommt, sollte zunächst die Treppenarten im direkten Vergleich betrachten.

Einbausituation Interessante Treppenart Beispiele von Intercon Zuerst prüfen
Wenig Grundfläche, Galerie oder kompakter Zugang Raumsparttreppe London, Onyx, Vario 3, Living, Easy Step Geschosshöhe, Deckenöffnung, Laufbreite, Ausladung
Sichtbare Treppe im Wohnbereich Mittelholmtreppe Quadro, York, Manhattan, Alpha Verlauf, Stufenbreite, Wendelung, Geländer, Raumwirkung
Klassische Treppe aus Holz Massivholztreppe Savoy, Nizza, Casablanca gerader oder gewendelte Verlauf, Holzart, Öffnung, Ausladung
Kompakte kreisförmige Treppenlösung Wendel- beziehungsweise Spindeltreppe Select, Flamenco, Caparo, Modena Durchmesser, Drehrichtung, Deckenöffnung, Nutzungsart
Terrasse, Balkon oder Außenzugang Außentreppe Hollywood, Innotec, K2 Höhendifferenz, Stellfläche, Stufenart, Podest, Untergrund

London, Onyx oder Vario 3 als Raumsparttreppe?

Bei den Raumsparttreppen zeigt sich besonders deutlich, warum ein Vergleich nur nach Preis nicht ausreicht. London und Onyx sind dauerhaft stehende Treppenkonstruktionen mit vollflächigen Holzstufen und werden in unterschiedlichen Laufbreiten angeboten. Vario 3 verfolgt dagegen ein wesentlich kompakteres Konzept und lässt sich bei Nichtgebrauch zur Wand bewegen.

Wer genau zwischen diesen drei Modellen entscheidet, findet die Maße, Unterschiede und typischen Einsatzbereiche im Ratgeber Intercon London, Onyx oder Vario 3. Gerade bei kleinen Räumen sollte die vorhandene Deckenöffnung vor der Modellauswahl exakt gemessen werden.

Mittelholm- oder Massivholztreppe?

Mittelholmtreppen wie Quadro, York oder Manhattan setzen konstruktiv einen anderen Schwerpunkt. Die Stufen werden von einer zentralen Tragkonstruktion getragen, wodurch die Treppe im Raum offener wirken kann. Solche Modelle sind besonders interessant, wenn die Treppe sichtbar in einen Wohnbereich integriert werden soll.

Eine klassische Holztreppe verfolgt dagegen eine andere Material- und Konstruktionslogik. Bei den aktuellen Massivholztreppen finden sich beispielsweise Intercon-Modelle mit geradem und gewendeltem Verlauf. Vor der Auswahl zählen hier neben Holzart und Oberfläche insbesondere die verfügbare Ausladung, Treppenbreite, Deckenöffnung sowie die Position von Antritt und Austritt.

Wendeltreppe oder Außentreppe?

Bei einer Wendeltreppe sind Durchmesser und Drehrichtung zentrale Planungsgrößen. Eine kompakte Grundfläche bedeutet nicht automatisch, dass die Treppe für jede Nutzung oder jede Deckenöffnung geeignet ist. Wer eine Wendel- oder Spindeltreppe als dauerhafte Geschossverbindung plant, sollte zusätzlich die Vorschriften, Mindestmaße und DIN 18065 bei Wendeltreppen berücksichtigen.

Für Terrasse, Balkon, Garten- oder Nebenzugang bietet Intercon dagegen verschiedene Außentreppen. Hollywood, Innotec und K2 unterscheiden sich deutlich bei Verlauf, Stellfläche und Stufenkonstruktion. Der Vergleich Intercon Hollywood, Innotec oder K2 zeigt, warum eine gerade Außentreppe und eine gewendelte Lösung nicht allein anhand der überwundenen Höhe miteinander verglichen werden sollten.

Maße, Nutzung und Bauordnung vor dem Modellnamen prüfen

Bei einer Treppe entscheidet die reale Einbausituation darüber, welche Modelle überhaupt sinnvoll geprüft werden können. Die Geschosshöhe sollte zwischen den fertigen Fußbodenoberflächen gemessen werden. In einem noch nicht fertig ausgebauten Raum müssen deshalb spätere Bodenaufbauten berücksichtigt werden.

Zusätzlich gehören mindestens folgende Punkte zur Vorplanung:

  • lichte Länge und Breite der vorhandenen oder geplanten Deckenöffnung,
  • Geschosshöhe von fertigem Fußboden zu fertigem Fußboden,
  • verfügbare Grundfläche und Ausladung der Treppe,
  • Position und Bewegungsfläche am unteren Antritt,
  • Position des oberen Austritts,
  • ausreichende Kopffreiheit entlang des Treppenverlaufs,
  • gewünschter gerader oder gewendelte Verlauf beziehungsweise Drehrichtung,
  • Geländer und gegebenenfalls benötigte Brüstungsabsicherung,
  • Häufigkeit und Art der späteren Nutzung.

Besonders wichtig ist die Trennung zwischen den technischen Möglichkeiten eines Produktes und seiner baurechtlichen Eignung. Dass eine kompakte Treppe konstruktiv in eine Öffnung passt, bedeutet nicht automatisch, dass sie dort als notwendige Treppe beziehungsweise für die geplante Gebäudenutzung zulässig ist. DIN 18065, Landesbauordnung, eingeführte Technische Baubestimmungen und die konkrete Funktion der Treppe müssen gemeinsam betrachtet werden.

Auch Produktkategorien dürfen nicht mit dem Hersteller verwechselt werden. Auf der Wohntraumjournal-Markenseite können technisch bedingt neben Intercon-Produkten vereinzelt Treppen anderer Hersteller erscheinen. Aktuell betrifft das beispielsweise Produkte von Minka. Ein Produkt mit der Marke Minka ist deshalb nicht allein dadurch eine Intercon-Treppe, dass es innerhalb derselben Shop- oder Kategorieansicht angezeigt wird.

Treppen Intercon kaufen: Modelle und Ausstattung richtig vergleichen

Treppen Intercon Steinhaus GmbH bietet sowohl standardisierte beziehungsweise konfigurierbare Treppensysteme als auch je nach Baureihe unterschiedliche Varianten bei Verlauf, Stufen, Materialien, Oberflächen und Geländern an. Welche Möglichkeiten tatsächlich bestehen, muss immer am konkret gewählten Modell geprüft werden.

Vor einer Bestellung sollten insbesondere folgende Angaben vollständig abgeglichen werden:

  • Treppenart: Raumspart-, Mittelholm-, Massivholz-, Wendel-, Geschoss- oder Außentreppe,
  • Geschosshöhe: zulässiger Bereich der konkreten Stufenzahl und Konfiguration,
  • Treppen- und Stufenbreite: nicht nur die optische Gesamtgröße beurteilen,
  • Deckenöffnung: erforderliche Länge und Breite inklusive Platz für Geländer und Austritt,
  • Verlauf: gerade, links- oder rechtsgewendelt beziehungsweise Drehrichtung,
  • Material: Holzart, Stahlkonstruktion, Stufenmaterial und Oberflächen getrennt prüfen,
  • Geländer: Lieferumfang und mögliche ein- beziehungsweise beidseitige Ausführung kontrollieren,
  • Podest und Zubehör: nur ausdrücklich kompatible Komponenten zur gewählten Variante einplanen,
  • Montage: Lieferform, Herstelleranleitung, Befestigung und Anforderungen an den vorhandenen Baukörper prüfen.

Auch Preise sollten nur für tatsächlich vergleichbare Konfigurationen gegenübergestellt werden. Zwei Treppen derselben Serie können sich durch Stufenzahl, Breite, Geländer, Podest, Material oder Oberflächenausführung erheblich unterscheiden. Maßgeblich für Preis, Lieferumfang und Verfügbarkeit sind deshalb immer die Angaben zum konkret angebotenen Modell zum Zeitpunkt der Bestellung.

Fazit: Bei Treppen Intercon sollte die Auswahl nicht mit London, Quadro, Savoy, Hollywood oder einem anderen Modellnamen beginnen. Zuerst müssen Einbausituation, Geschosshöhe, Deckenöffnung, Nutzung und benötigte Treppenart feststehen. Danach lassen sich die passenden Intercon-Baureihen gezielt nach Laufkomfort, Material, Geländer, Verlauf und Gestaltung vergleichen.

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