Parkbänke
Parkbank kaufen: 120, 150 oder 180 cm richtig wählen
Eine Parkbank für den Garten schafft einen festen Sitzplatz, ohne dass dafür gleich eine komplette Gartenmöbelgruppe notwendig ist. Sie passt beispielsweise in den Vorgarten, an einen Gartenweg, auf eine größere Terrasse oder an einen ruhigen Platz zwischen Pflanzen. Vor dem Kauf sollte jedoch nicht allein das Design entscheiden: Breite, Anzahl der Sitzplätze, Rückenlehne, Sitztiefe und Material bestimmen wesentlich stärker, ob die Bank im Alltag wirklich bequem und passend ist.
Aktuelle Parkbänke werden unter anderem in Größen um 120, 150 und 180 cm angeboten. Daneben gibt es Zwischenmaße wie 128 oder 183 cm sowie noch längere Ausführungen. Zwei ähnlich aussehende Bänke können deshalb hinsichtlich tatsächlicher Sitzbreite und Platzbedarf deutlich voneinander abweichen.
Wer eine Parkbank kaufen möchte, sollte zuerst den verfügbaren Platz und die gewünschte Anzahl der Sitzplätze festlegen. Danach lassen sich Material, Rückenlehne, Armlehnen und mögliche Auflagen sinnvoll vergleichen.
Alle 30 Ergebnisse werden angezeigt
Parkbänke nach Größe, Sitzplätzen und Material auswählen
Eine Parkbank ist eine spezielle Form der Gartenbank. Typisch ist ein vergleichsweise klassischer, freistehender Sitzplatz, häufig mit Rückenlehne und einer klar definierten Breite für zwei oder drei Personen. Damit unterscheidet sie sich funktional von einem Gartensofa, einer Picknickbank oder einem modularen Lounge-Möbel.
Welche Parkbank-Größe passt?
Parkbank mit 120 bis 128 cm
Eine Parkbank um 120 cm gehört zu den kompakteren Varianten und eignet sich besonders für zwei Personen beziehungsweise für kleinere Standorte.
Sie kann interessant sein:
- im Vorgarten,
- neben einem Hauseingang,
- an einem schmaleren Gartenweg,
- auf einer kleineren Terrasse,
- als einzelner Sitzplatz zwischen Pflanzen.
Zwischen 120 und 128 cm Außenbreite liegt zwar nur ein geringer Unterschied, doch bei knapp geplanten Standorten können bereits wenige Zentimeter entscheiden.
Parkbank mit 150 cm
Eine 150 cm breite Parkbank bietet mehr Raum und kann je nach Konstruktion für zwei großzügigere Sitzplätze beziehungsweise mehrere Personen vorgesehen sein.
Das mittlere Format ist interessant, wenn eine 120-cm-Bank zu kompakt wirkt, eine 180-cm-Ausführung aber unnötig viel Gartenfläche beanspruchen würde.
Vor dem Kauf sollte zusätzlich geprüft werden, wie viel der Gesamtbreite tatsächlich als Sitzfläche zur Verfügung steht. Seitliche Armlehnen und Rahmen können einen Teil des Außenmaßes beanspruchen.
Parkbank mit 180 bis 190 cm
Parkbänke im Bereich von 180 bis 190 cm sind deutlich großzügiger und können insbesondere für drei Sitzplätze interessant sein.
Sie benötigen jedoch nicht nur mehr Stellfläche. Auch der Zugang zur Bank muss mitgeplant werden.
Besonders wichtig sind:
- freier Raum vor der Sitzfläche,
- seitlicher Zugang,
- Abstand zu Pflanzkübeln,
- Abstand zu Gartentisch oder anderen Möbeln,
- genügend Platz, um bequem aufzustehen.
200 cm und mehr für große Gartenbereiche
Sehr lange Bänke wirken besonders in großzügigen Gärten und auf breiten Terrassen. Sie sollten jedoch nicht allein deshalb gewählt werden, weil mehr Sitzplätze theoretisch praktisch erscheinen.
Eine lange Bank benötigt einen entsprechend langen freien Standort und kann deutlich schwerer zu bewegen sein.
Außenbreite und tatsächliche Sitzbreite unterscheiden
120 cm Außenmaß sind nicht 120 cm Sitzfläche
Das angegebene Gesamtmaß beschreibt normalerweise die äußere Breite des Möbels. Armlehnen, Seitenteile und Rahmen gehören dazu.
Wer wissen möchte, wie viel Platz eine Person tatsächlich hat, sollte deshalb nach Möglichkeit zusätzlich die Innen- beziehungsweise Sitzbreite vergleichen.
Sitzplätze nicht nur rechnerisch bestimmen
Eine 180 cm breite Bank lässt sich nicht automatisch durch drei teilen, um eine garantiert komfortable Sitzbreite von 60 cm pro Person abzuleiten.
Konstruktive Elemente können die nutzbare Fläche reduzieren. Entscheidend sind die Herstellermaße und möglichst eine Sitzprobe.
Weitere grundlegende Maße wie Sitzhöhe, Sitztiefe und Rückenlehne behandelt der Ratgeber zum Gartenbank-Kauf.
2-Sitzer oder 3-Sitzer?
2-Sitzer für einen festen Ruheplatz
Eine Parkbank für zwei Personen eignet sich gut, wenn sie hauptsächlich als ruhiger Sitzplatz dienen soll.
Typische Standorte sind beispielsweise:
- unter einem geeigneten Baum,
- am Rand einer Terrasse,
- im Vorgarten,
- an einem Beet,
- an einem Aussichtspunkt im Garten.
Ein kompakter Zweiersitz lässt häufig mehr Platz für Pflanzen und Laufwege.
3-Sitzer für Familien und größere Sitzbereiche
Eine breitere Parkbank bietet mehr Sitzraum und kann besonders dann sinnvoll sein, wenn regelmäßig mehrere Personen gleichzeitig sitzen sollen.
Bei einer großen Bank sollte jedoch bedacht werden, dass die mittlere Person nicht seitlich aussteigen kann. Vor der Bank muss deshalb genügend Bewegungsraum verbleiben.
Nicht dauerhaft zusätzliche Personen einplanen
Eine Bank sollte nicht stärker belastet werden als vom Hersteller vorgesehen. Die offiziell angegebene Anzahl der Sitzplätze beziehungsweise maximale Belastung ist deshalb wichtiger als eine rein optische Einschätzung.
Parkbank mit Rückenlehne auswählen
Rückenlehne für längeres Sitzen
Wer regelmäßig länger auf der Bank sitzen, lesen oder sich unterhalten möchte, profitiert meist von einer gut passenden Rückenlehne.
Entscheidend sind:
- Höhe der Rückenlehne,
- Neigungswinkel,
- Form der Rückenstreben,
- Übergang zwischen Sitz und Rücken,
- persönliche Körpergröße.
Gerade oder stärker geneigte Rückenlehne
Eine eher aufrechte Rückenlehne kann gut zu einem klassischen Sitzplatz passen. Eine stärker geneigte Lehne wirkt entspannter, benötigt aber möglicherweise etwas mehr Platz nach hinten.
Allein aus Produktfotos lässt sich der Sitzkomfort schwer beurteilen. Maße und Konstruktion sollten deshalb zusätzlich verglichen werden.
Rückenlehne nicht direkt an eine Wand pressen
Eine Parkbank sollte nicht allein anhand ihrer Sitzfläche positioniert werden. Je nach Neigung und Konstruktion kann die Lehne zusätzlichen Platz hinter dem Möbel beanspruchen.
Bei Hauswänden, Mauern und Zäunen sollte deshalb ausreichend Abstand eingeplant werden.
Parkbank mit oder ohne Armlehnen?
Armlehnen erleichtern entspanntes Sitzen
Seitliche Armlehnen können den Komfort verbessern und das Aufstehen unterstützen.
Sie reduzieren jedoch gleichzeitig die frei nutzbare Sitzbreite.
Seitlichen Platz mitmessen
Armlehnen können über die eigentliche Sitzfläche hinausragen. Bei einem schmalen Standort zwischen Pflanzenkübeln oder Mauern muss deshalb immer die vollständige Außenbreite der Bank berücksichtigt werden.
Parkbank oder normale Gartenbank?
Parkbank als eigenständiger Sitzplatz
Eine Parkbank wird häufig unabhängig von einem Gartentisch verwendet. Sie steht beispielsweise an einem Weg, auf einer freien Gartenfläche oder im Vorgarten.
Dadurch liegt der Schwerpunkt stärker auf bequemem Sitzen und Gestaltung als auf einer exakt zum Esstisch passenden Sitzhöhe.
Gartenbank am Esstisch
Eine Gartenbank, die regelmäßig an einem Esstisch genutzt wird, muss stärker hinsichtlich Sitzhöhe, Tischhöhe und Beinfreiheit ausgewählt werden.
Eine typische Parkbank mit Arm- und Rückenlehne kann dafür geeignet sein, muss es aber nicht automatisch sein.
Parkbank oder Picknickbank?
Picknickbank für Tisch- und Essplatzsysteme
Eine Picknickbank ist meist stärker auf die Nutzung an einem entsprechenden Tisch beziehungsweise Picknick-Set ausgerichtet. Viele Varianten verzichten auf eine hohe Rückenlehne.
Parkbank für entspanntes freies Sitzen
Eine klassische Parkbank ist dagegen stärker als eigenständiger Sitzplatz gestaltet und besitzt häufig eine Rückenlehne.
Wer hauptsächlich am Gartentisch essen möchte, sollte daher eine passende Essbank beziehungsweise Picknicklösung prüfen. Für einen ruhigen Sitzplatz im Garten ist eine Parkbank meist näher an der gewünschten Funktion.
Parkbank oder Gartensofa?
Parkbank mit klarer, fester Sitzkonstruktion
Parkbänke bestehen meist aus einer vergleichsweise festen Sitz- und Rückenfläche. Zusätzliche Auflagen können den Komfort erhöhen.
Gartensofa stärker auf Lounge-Komfort ausgelegt
Ein Gartensofa besitzt häufig umfangreichere Polster und eine tiefere Sitzposition. Dadurch benötigt es zugleich mehr Fläche und wesentlich mehr Stauraum für Kissen.
Wer hauptsächlich eine unkomplizierte Bank sucht, die auch ohne große Polster nutzbar bleibt, kann mit einer Parkbank besser bedient sein.
Holz- und Teak-Parkbänke
Teak für die klassische Gartenbank-Optik
Teakholz ist bei aktuellen Parkbänken stark vertreten und passt besonders gut in klassische, natürliche und mediterran gestaltete Gärten.
Holz verändert im Außenbereich mit der Zeit seine Oberfläche. Bei Teak kann sich beispielsweise eine silbergraue Patina entwickeln, wenn das Holz entsprechend unbehandelt bewittert wird.
Ob diese Veränderung gewünscht ist oder die ursprüngliche Farbwirkung möglichst erhalten werden soll, beeinflusst den späteren Pflegeaufwand.
Pflege nach konkreter Oberfläche auswählen
Nicht jede Holzbank wird identisch behandelt. Vorhandene Oberflächenbehandlungen und Herstellerangaben müssen deshalb vor dem Einsatz von Öl oder Reiniger geprüft werden.
Ein beliebiges Holzpflegeprodukt sollte nicht allein aufgrund der Bezeichnung „Teak“ eingesetzt werden.
Holzbank benötigt eine stabile Aufstellung
Auch eine schwere Holzbank sollte auf einem ebenen Untergrund stehen. Kippeln belastet Verbindungen und macht das Sitzen unnötig unruhig.
Aluminium und Polywood
Aluminium für eine modernere Optik
Parkbänke mit Aluminiumgestell wirken häufig geradliniger und lassen sich gut mit modernen Gartenmöbeln kombinieren.
Aluminium ist außerdem leichter als viele massive Holzkonstruktionen. Das kann praktisch sein, wenn die Bank gelegentlich versetzt werden soll.
Polywood als Holzoptik-Komponente
Bei einigen Modellen wird Aluminium mit Polywood kombiniert. Dadurch entsteht eine Holzoptik, ohne dass alle Bauteile aus echtem Holz bestehen.
Pflege und Temperaturverhalten unterscheiden sich von Teakholz. Die Herstellerhinweise zum konkreten Material sollten deshalb beachtet werden.
Materialkombination vollständig betrachten
Nicht nur die Sitzfläche ist relevant. Ein Modell kann beispielsweise ein Aluminiumgestell und eine Polywood-Sitz- beziehungsweise Rückenfläche besitzen.
Bei Pflege und Reinigung müssen daher beide Werkstoffe berücksichtigt werden.
Wo sollte eine Parkbank stehen?
Im Vorgarten
Eine Parkbank kann den Vorgarten wohnlicher wirken lassen und einen kurzen Sitzplatz vor dem Haus schaffen.
Wichtig ist, dass:
- der Hauseingang frei zugänglich bleibt,
- keine Einfahrt eingeschränkt wird,
- Postkasten und Mülltonnen weiterhin erreichbar sind,
- die Bank nicht in einen öffentlichen Gehweg hineinragt.
An einem Gartenweg
An einem längeren Weg kann eine Bank einen bewussten Ruhepunkt bilden.
Der Weg sollte dabei breit genug bleiben, damit Personen, Schubkarre oder Gartengeräte weiterhin vorbeikommen.
Unter einem Baum
Ein Platz unter einer Baumkrone bietet häufig angenehmen Schatten. Gleichzeitig fallen dort Blätter, Blüten, Früchte beziehungsweise Vogelkot stärker auf das Möbel.
Eine Parkbank an diesem Standort benötigt deshalb möglicherweise häufiger Reinigung.
Außerdem sollte der Wurzelbereich nicht ohne fachliche Prüfung durch Fundamente oder andere bauliche Veränderungen beeinträchtigt werden.
Auf der Terrasse
Auf einer Terrasse kann die Bank entweder als zusätzliche Sitzmöglichkeit oder als eigener Ruheplatz funktionieren.
Bei einer 180 cm oder größeren Parkbank muss jedoch genügend Raum für Türen, Gartentisch und andere Möbel verbleiben.
Stellfläche richtig ausmessen
Nicht nur die Bankbreite markieren
Eine 180 cm breite Bank benötigt mehr als 180 cm freie Fläche.
Zusätzlich einzuplanen sind:
- Tiefe der Bank,
- eventuelle Neigung der Rückenlehne,
- freie Fläche vor der Sitzkante,
- seitlicher Zugang,
- Armlehnen,
- Abstand zu Pflanzen und Mauern.
Mit Karton oder Kreppband simulieren
Die Stellfläche lässt sich vor der Bestellung einfach auf dem Boden markieren. So wird sichtbar, ob eine 120-, 150- oder 180-cm-Bank im Verhältnis zum restlichen Garten angemessen wirkt.
Transportweg nicht vergessen
Eine breite vormontierte beziehungsweise teilweise montierte Gartenbank muss vom Lieferort zum späteren Standort transportiert werden.
Prüfen Sie deshalb:
- Gartentorbreite,
- Treppen und Stufen,
- schmale Wege,
- enge Hausecken,
- Zugang zur Terrasse.
Untergrund für die Parkbank
Ebene Fläche vermeidet Kippeln
Die Füße beziehungsweise Kufen der Bank sollten stabil und möglichst gleichmäßig aufliegen.
Geeignete Untergründe können je nach Möbel beispielsweise eine befestigte Terrasse oder andere stabile Gartenflächen sein.
Weicher Gartenboden kann sich setzen
Auf Erde beziehungsweise weichem Untergrund können einzelne Füße mit der Zeit unterschiedlich tief einsinken.
Dadurch kann die Bank schief stehen. Welche Unterlage für das konkrete Möbel sinnvoll ist, hängt von Fußkonstruktion und Standort ab.
Holzfüße nicht dauerhaft in stehender Nässe lassen
Bei Holzmodellen sollte insbesondere vermieden werden, dass die Füße dauerhaft in Pfützen beziehungsweise sehr nassem Untergrund stehen.
Wasser sollte am Standort entsprechend ablaufen können.
Parkbank mit Auflage
Auflage nach tatsächlicher Sitzfläche auswählen
Eine Parkbank-Auflage sollte nicht ausschließlich anhand der Gesamtbreite der Bank gekauft werden.
Gemessen werden:
- innere Sitzbreite zwischen Armlehnen,
- Sitztiefe,
- Position von Querstreben,
- mögliche Befestigungspunkte.
Eine 150 cm breite Bank kann beispielsweise eine deutlich schmalere nutzbare Sitzfläche besitzen.
Polsterstärke verändert die Sitzhöhe
Ein mehrere Zentimeter dickes Kissen erhöht die tatsächliche Sitzposition und reduziert etwas von der nutzbaren Rückenlehnenhöhe.
Bank und Auflage sollten deshalb gemeinsam geplant werden.
Outdoor-Auflagen trocken lagern
Auch für draußen vorgesehene Bankauflagen sind nicht automatisch für dauerhaftes Liegen im Regen ausgelegt.
Pflege, Trocknung und Lagerung sollten nach den Angaben des jeweiligen Produkts erfolgen. Eine ausführliche Auswahlhilfe bietet der Ratgeber zu Outdoor-Kissen und Gartenpolstern.
Parkbank ohne Auflage nutzen
Ergonomie des Möbels wird wichtiger
Wer keine Polster verwenden möchte, sollte der Form der Sitz- und Rückenfläche besonders viel Aufmerksamkeit schenken.
Eine Sitzprobe ist hier wertvoller als die reine Materialbeschreibung.
Vorteil: kein zusätzlicher Stauraum
Eine Bank, die auch ohne Auflage komfortabel genutzt wird, benötigt kein großes tägliches Polstermanagement.
Das ist insbesondere praktisch, wenn keine Gartenbox, Garage oder trockene Abstellmöglichkeit direkt in der Nähe vorhanden ist.
Pflege der Parkbank
Verschmutzungen regelmäßig entfernen
Pollen, Blätter, Vogelkot und andere Ablagerungen sollten nicht unnötig lange auf dem Möbel verbleiben.
Die passende Reinigungsmethode hängt vom konkreten Material ab.
Keine aggressiven Reiniger ungeprüft einsetzen
Scheuermittel oder ungeeignete Chemikalien können Holz, Beschichtung oder Kunststoffoberflächen beschädigen.
Reinigungs- und Pflegeprodukte sollten deshalb ausschließlich nach Material- beziehungsweise Herstellerempfehlung gewählt werden.
Verbindungen kontrollieren
Bei regelmäßig genutzten Gartenmöbeln sollten sichtbare Schrauben und Verbindungspunkte entsprechend den Herstellerhinweisen kontrolliert werden.
Eine wackelnde Bank sollte nicht einfach weiterbenutzt werden, ohne die Ursache zu prüfen.
Winter und Standortwechsel
Große Parkbank lässt sich nicht spontan einlagern
Eine 180 oder 200 cm breite Holzbank benötigt sehr viel Stauraum. Vor dem Kauf sollte deshalb geklärt werden, ob die Bank im Winter am Standort bleibt oder geschützt eingelagert werden soll.
Gewicht vor häufigem Verschieben berücksichtigen
Massive Holzmodelle können deutlich schwerer sein als Aluminiumkonstruktionen.
Wer die Bank regelmäßig zum Rasenmähen oder Reinigen verschieben möchte, sollte deshalb das Produktgewicht vergleichen.
Nicht an Rückenlehne über den Boden ziehen
Eine schwere Parkbank sollte nach Möglichkeit entsprechend der Herstellerempfehlung angehoben beziehungsweise bewegt werden. Dauerhaftes Ziehen über raue Terrassenflächen kann Füße und Untergrund beschädigen.
Parkbank kaufen: Checkliste
- Breite: etwa 120, 150, 180 cm oder größer?
- Sitzplätze: 2- oder 3-Sitzer?
- Sitzbreite: tatsächliche Innenbreite statt nur Außenmaß prüfen.
- Sitztiefe: für die gewünschte Sitzposition passend?
- Rückenlehne: Höhe und Winkel angenehm?
- Armlehnen: gewünscht und ausreichend Platz vorhanden?
- Material: Teak/Holz oder Aluminium-Polywood?
- Standort: Terrasse, Vorgarten, Gartenweg oder Ruheplatz?
- Untergrund: eben, tragfähig und ausreichend trocken?
- Zugang: genügend freie Fläche vor und neben der Bank?
- Transport: passt die Bank durch Tor, Weg und Treppen?
- Auflage: genaue Sitzfläche ausmessen.
- Lagerung: Platz für Auflage und eventuell Bank berücksichtigen.
- Pflege: Material und Herstellerangaben beachten.
Die passende Parkbank für Garten, Vorgarten oder Terrasse wird deshalb am besten zuerst nach Breite und Anzahl der Sitzplätze ausgewählt. Eine Bank um 120 cm eignet sich für kompaktere Standorte, 150 cm bietet mehr Bewegungsfreiheit und Modelle um 180 cm schaffen einen deutlich großzügigeren Sitzplatz. Erst wenn Stellfläche und Sitzkomfort passen, sollten Holzart, Farbe und Design die endgültige Entscheidung bestimmen.
Häufige Fragen zu Parkbänken
Welche Größe sollte eine Parkbank haben?
Das hängt vom verfügbaren Platz und der gewünschten Anzahl der Sitzplätze ab. Kompaktere Varianten liegen häufig um 120 bis 128 cm, mittlere um 150 cm und größere Parkbänke um 180 cm oder mehr.
Wie breit ist eine Parkbank für zwei Personen?
Viele kompaktere Zweiersitz-Bänke liegen ungefähr zwischen 120 und 150 cm Gesamtbreite. Entscheidend ist jedoch die tatsächliche Sitzbreite zwischen Armlehnen beziehungsweise Seitenteilen.
Wie breit sollte eine Parkbank für drei Personen sein?
Dreiersitz-Modelle sind häufig deutlich breiter und können beispielsweise um 180 cm liegen. Eine allgemeingültige Mindestbreite gibt es jedoch nicht, da Rahmen und Armlehnen die nutzbare Sitzfläche beeinflussen.
Was ist besser: 150 oder 180 cm?
150 cm benötigt weniger Stellfläche und eignet sich gut für einen mittelgroßen Sitzplatz. 180 cm bietet mehr Platz für mehrere Personen, benötigt aber auch mehr freien Raum vor und neben der Bank.
Was ist der Unterschied zwischen Parkbank und Gartenbank?
Parkbank ist eine Untergruppe der Gartenbank und bezeichnet meist eine eigenständig aufgestellte Bank für Garten, Vorgarten oder Wege. Gartenbank ist der breitere Oberbegriff und umfasst auch Essbänke, Picknickbänke und andere Konstruktionen.
Was ist der Unterschied zwischen Parkbank und Picknickbank?
Eine Parkbank ist häufig als eigenständiger Sitzplatz mit Rückenlehne gestaltet. Eine Picknickbank wird stärker als Bestandteil eines Tisch- beziehungsweise Essbereichs eingesetzt und besitzt häufig keine hohe Rückenlehne.
Ist Teakholz für eine Parkbank geeignet?
Teak wird häufig für Outdoor-Gartenmöbel verwendet. Das Holz kann sich durch Bewitterung optisch verändern. Pflege und Umgang sollten nach den Angaben des konkreten Möbelherstellers erfolgen.
Was ist Polywood bei einer Parkbank?
Polywood ist ein künstlich hergestelltes Material, das häufig eine holzähnliche Optik besitzt. Bei Parkbänken kann es beispielsweise mit einem Aluminiumgestell kombiniert werden. Pflege und Materialverhalten unterscheiden sich von echtem Holz.
Braucht eine Parkbank eine Auflage?
Nicht zwingend. Viele Parkbänke können ohne Auflage verwendet werden. Ein zusätzliches Sitzpolster erhöht jedoch den Komfort und verändert gleichzeitig die effektive Sitzhöhe.
Welche Auflage passt auf eine 150-cm-Parkbank?
Nicht automatisch eine 150 cm breite Auflage. Gemessen werden sollte die tatsächliche Sitzfläche zwischen den Armlehnen sowie deren Sitztiefe.
Kann eine Parkbank auf Rasen stehen?
Das hängt von Fußkonstruktion und Untergrund ab. Weicher Boden kann sich ungleichmäßig setzen und zu einem instabilen Stand führen. Eine ebene, tragfähige Aufstellung ist daher wichtiger als die reine Oberflächenart.
Kann eine Parkbank im Winter draußen bleiben?
Das richtet sich nach Material und Herstellerangabe. Bei manchen Gartenmöbeln ist eine ganzjährige Außenaufstellung möglich, andere profitieren von geschützter Lagerung beziehungsweise einer bestimmten Winterpflege.
Wie viel Platz braucht eine Parkbank?
Neben der Außenbreite und Tiefe der Bank muss freie Bewegungsfläche vor der Sitzkante sowie gegebenenfalls hinter der Rückenlehne und seitlich eingeplant werden.
Was sollte ich vor dem Kauf zuerst messen?
Zuerst sollte der vollständige Standort vermessen werden. Danach werden gewünschte Bankbreite, Tiefe, Rückenlehnenplatz und Zugangsfläche festgelegt. Erst anschließend sollte zwischen 2- oder 3-Sitzer und den verschiedenen Materialien gewählt werden.