Fachlich neu geprüft und umfassend erweitert: Stapelbare Gartenstühle sind besonders praktisch, wenn mehrere Sitzplätze benötigt werden, die Terrasse aber nicht dauerhaft vollgestellt sein soll. Beim Kauf reicht die Angabe „stapelbar“ jedoch nicht aus. Wichtig sind Sitzmaße, Armlehnenhöhe, Gesamtbreite, Gewicht, tatsächliches Stapelmaß, zulässige Stapelzahl, Material und die Frage, wie sicher und platzsparend mehrere Stühle wirklich gelagert werden können.
Gerade bei Gartenstühlen mit Armlehnen entstehen große Unterschiede. Zwei Modelle können einzeln ähnlich breit sein, im gestapelten Zustand aber völlig verschieden viel Platz benötigen. Manche Stapelsessel lassen sich sehr eng ineinanderschieben, andere bilden bereits mit vier Stühlen einen hohen und vergleichsweise ausladenden Stapel.
Die wichtigste Kaufregel: Nicht nur die Außenmaße eines einzelnen Gartenstuhls vergleichen. Prüfen Sie zusätzlich das Maß beziehungsweise die Höhe des kompletten vorgesehenen Stapels. Wenn der Hersteller eine maximale Stapelzahl nennt, sollte diese eingehalten werden. Armlehnenhöhe und Gesamtbreite müssen außerdem zum vorhandenen Gartentisch passen.
Für einen fairen Vergleich sollten Sitzhöhe, Sitztiefe, Sitzbreite, Gesamtbreite, Armlehnenhöhe, Gewicht, Stapelmaß, maximale Stapelzahl, Gestellmaterial, Sitzmaterial, Belastbarkeit, Pflege und Winterlagerung gemeinsam betrachtet werden.
| Prüfpunkt | Warum wichtig? |
|---|---|
| Sitzhöhe | Entscheidet gemeinsam mit der Tischhöhe darüber, ob eine angenehme Sitzposition entsteht. |
| Armlehnenhöhe | Bestimmt, ob sich der Stuhl weit genug unter den Gartentisch schieben lässt. |
| Gesamtbreite | Wichtig für Anzahl der Stühle am Tisch und benötigte Stellfläche. |
| Stapelmaß | Zeigt, wie viel Platz mehrere Stühle bei Nichtgebrauch wirklich benötigen. |
| Maximale Stapelzahl | Herstellerangaben vermeiden einen unnötig hohen oder instabilen Stapel. |
| Gewicht | Beeinflusst Transport, tägliches Umstellen und Handhabung des Stapels. |
| Material | Wirkt sich auf Gewicht, Pflege, Wärme, Korrosionsrisiko und Witterungsverhalten aus. |
| Belastbarkeit | Nur anhand der dokumentierten Herstellerangabe beurteilen. |
Stapelbare Gartenstühle richtig auswählen
Die größte Stärke eines Stapelstuhls liegt nicht darin, dass der einzelne Stuhl besonders klein ist. Entscheidend ist, dass mehrere Sitzmöbel bei Bedarf auf relativ kompakter Grundfläche gelagert werden können.
Das ist besonders interessant für:
- kleine Terrassen: zusätzliche Stühle können bei Nichtgebrauch aus dem Sitzbereich entfernt werden;
- Balkone: mehrere Gästestühle benötigen weniger einzelne Stellplätze;
- Familiengärten: die Zahl der Sitzplätze lässt sich je nach Besuch flexibel verändern;
- größere Esstische: sechs oder acht Stühle können saisonal kompakter gelagert werden;
- Gartenhäuser und Keller: gleichartige Stühle lassen sich besser zusammenfassen als unterschiedliche Einzelmodelle.
Aktuelle Bauformen finden Sie in der Kategorie Gartenstühle. Für klassische Sitzplätze am Gartentisch ist zusätzlich die Kategorie Essstühle für den Garten sinnvoll.
Stapelbar ist nicht dasselbe wie klappbar
| Funktion | Stapelstuhl | Klappstuhl |
|---|---|---|
| Lagerung | Mehrere Stühle werden ineinandergestellt. | Jeder Stuhl wird einzeln zusammengeklappt. |
| Grundfläche | Mehrere Stühle teilen annähernd dieselbe Stellfläche. | Mehrere gefaltete Stühle können nebeneinander oder hintereinander stehen. |
| Mechanik | Meist keine bewegliche Klappmechanik erforderlich. | Gelenke beziehungsweise Klappmechanismus vorhanden. |
| Aufbau | Schnell verfügbar, da kein Aufklappen nötig ist. | Vor Nutzung vollständig aufstellen beziehungsweise verriegeln. |
Welche Lösung besser ist, hängt vom Lagerplatz ab. In einer schmalen Nische können Klappstühle günstiger sein. In einem Gartenhaus mit ausreichend Höhe ist ein Stuhlstapel häufig praktischer.
Stapelmaß statt nur Einzelmaß prüfen
Bei vielen Angeboten stehen nur Breite, Tiefe und Höhe eines einzelnen Stuhls prominent in der Produktbeschreibung. Für die eigentliche Stapelfunktion fehlen dagegen teilweise sofort sichtbare Angaben.
Vor dem Kauf sollten deshalb möglichst folgende Informationen gesucht werden:
- Höhe von beispielsweise vier gestapelten Stühlen,
- Tiefe des Stapels,
- Breite an der breitesten Stelle,
- maximal empfohlene Zahl der übereinander gestapelten Stühle,
- Gewicht eines Stuhls,
- ob Auflagen vor dem Stapeln entfernt werden müssen.
Die Aussage, stapelbare Stühle benötigten immer nur so viel Platz wie ein einzelner Stuhl, ist zu vereinfacht. Die Grundfläche bleibt häufig ähnlich, Höhe und teilweise Tiefe des Stapels wachsen jedoch mit jedem weiteren Stuhl.
Wie viele Gartenstühle sollte man stapeln?
Eine allgemeingültige Zahl gibt es nicht. Konstruktion, Gewicht und Form unterscheiden sich.
Wenn der Hersteller beispielsweise eine maximale Anzahl für den Stapel nennt, sollte diese Vorgabe eingehalten werden. Fehlt eine solche Angabe, sollte nicht davon ausgegangen werden, dass sich beliebig viele Stühle sicher aufeinanderstellen lassen.
Ein sehr hoher Stapel kann:
- schwieriger zu bewegen sein,
- leichter kippen,
- Beschichtungen oder Armlehnen stärker gegeneinander belasten,
- an niedrigen Keller- oder Gartenhaustüren problematisch werden.
Stapelstuhl mit Armlehne: Tisch vorher messen
Armlehnen erhöhen für viele Nutzer den Komfort, können aber die Platzplanung erschweren. Die entscheidende Frage lautet: Passt die Armlehne unter den Tisch?
Messen Sie dazu nicht nur die Höhe der Tischplatte. Relevant ist die niedrigste Stelle unter dem Tisch, beispielsweise:
- Tischzarge,
- Querstrebe,
- Untergestell,
- Auszugmechanismus.
Ist die Armlehne höher als diese freie Höhe, bleibt der Stuhl weiter vor dem Tisch stehen und benötigt dauerhaft mehr Stellfläche.
Sitzbreite und Gesamtbreite unterscheiden
Eine Sitzfläche von beispielsweise 45 cm bedeutet nicht, dass ein Armlehnenstuhl nur 45 cm Tischkante beansprucht.
Entscheidend ist die komplette Außenbreite einschließlich:
- Armlehnen,
- Gestell,
- eventuell nach außen verlaufender Beine.
Wer sechs Stühle an einen vorhandenen Tisch stellen möchte, sollte deshalb das reale Außenmaß jedes Modells verwenden und nicht nur die Sitzbreite.
Kleine Terrasse: Reserveplätze statt dauerhafter Vollbestuhlung
Auf einer kleinen Terrasse kann die Stapelfunktion besonders sinnvoll eingesetzt werden: Statt sechs Stühle dauerhaft um einen Tisch zu stellen, bleiben beispielsweise nur die regelmäßig benötigten Sitzplätze aufgebaut.
Weitere Stühle werden erst bei Besuch ergänzt. Dadurch bleiben Laufwege und freie Fläche im Alltag besser nutzbar.
Weitere passende Lösungen zeigt der Ratgeber kleine Terrasse einrichten.
Material, Komfort und Sicherheit vergleichen
Stapelbarkeit ist eine Konstruktionsfunktion und keine Materialeigenschaft. Stapelbare Gartenstühle gibt es unter anderem mit Aluminium-, Stahl- und Edelstahlgestellen, aus Kunststoff sowie mit unterschiedlichen Sitz- und Rückenmaterialien.
Aluminium
Aluminium ist für Stapelstühle beliebt, weil relativ leichte Konstruktionen möglich sind. Das erleichtert das häufige Umstellen.
Beim Vergleich sollten trotzdem betrachtet werden:
- Profilstärke und Konstruktion,
- Beschichtung,
- Schweißstellen,
- Schrauben und andere Verbindungselemente,
- Bodengleiter.
Aluminium rostet nicht auf dieselbe Weise wie ungeschützter Eisen- beziehungsweise Stahlwerkstoff. Andere Metallteile am Stuhl können aber abweichende Korrosionseigenschaften besitzen.
Stahl und Edelstahl
Stahl ermöglicht stabile Konstruktionen, benötigt im Außenbereich aber einen zur Anwendung passenden Korrosionsschutz. Beschädigte Beschichtungen sollten kontrolliert werden.
Edelstahl ist korrosionsbeständiger als gewöhnlicher ungeschützter Stahl, sollte jedoch ebenfalls nicht pauschal als vollkommen wartungs- oder korrosionsfrei beschrieben werden.
Einen ausführlicheren Vergleich bietet unser Ratgeber Welche Gartenmöbel rosten nicht?.
Kunststoff
Bei vollständig beziehungsweise teilweise aus Kunststoff bestehenden Stühlen spielen Materialqualität, UV-Belastung und Temperatur eine Rolle.
TÜV Rheinland weist darauf hin, dass sich Kunststoffgartenmöbel unter Wärme und gleichzeitiger Belastung verformen können. Herstellerhinweise zur Außenanwendung und Lagerung sollten deshalb berücksichtigt werden.
Ein sehr leichter Kunststoffstuhl kann leicht zu bewegen sein. Auf stark windoffenen Terrassen ist geringes Gewicht aber nicht ausschließlich ein Vorteil.
Textilgewebe, Rope und Geflecht
Viele moderne Stapelstühle kombinieren ein Metallgestell mit einer flexibleren Sitz- oder Rückenfläche.
Dazu können je nach Modell gehören:
- technische Outdoor-Gewebe,
- Rope-Bespannungen,
- Kunststoffgeflechte,
- Textilene- beziehungsweise vergleichbare Gewebe.
Der genaue Materialaufbau sollte anhand der Herstellerangabe geprüft werden. Begriffe wie „Rope“ oder „Outdoor-Stoff“ allein sagen wenig über UV-Beständigkeit, Pflege oder langfristige Alterung aus.
Materialunterschiede und Witterung werden ausführlicher im Ratgeber wetterfeste Gartenmöbel richtig auswählen behandelt.
Sitzkomfort: Stapelbar heißt nicht unbequem
Die Stapelfunktion verlangt nicht automatisch eine harte oder schmale Sitzfläche. Entscheidend sind die konkreten Proportionen.
Vergleichen Sie:
- Sitzhöhe,
- Sitztiefe,
- Sitzbreite,
- Neigung der Rückenlehne,
- Armlehnenhöhe und -breite,
- Flexibilität der Sitzfläche.
Wer längere Mahlzeiten am Gartentisch plant, sollte anders auswählen als jemand, der Stühle hauptsächlich als zusätzliche Gästesitze nutzt.
Auflagen vor der Bestellung mitdenken
Ein separates Sitzkissen kann einen einfachen Stapelstuhl komfortabler machen. Dicke Polster besitzen jedoch einen Nachteil: Sie müssen zusätzlich trocken gelagert werden.
Außerdem kann ein dickes Sitzpolster:
- die effektive Sitzhöhe erhöhen,
- die nutzbare Armlehnenhöhe verändern,
- das Stapeln verhindern, wenn es nicht entfernt wird.
Maße und Materialien erklärt der Ratgeber Outdoor-Kissen und Gartenpolster kaufen.
DIN EN 581-2:2026 für Outdoor-Sitzmöbel
DIN Media führt seit Juli 2026 die neue DIN EN 581-2:2026-07 für Sitzmöbel im Camping-, Wohn- und Objektbereich. Sie ersetzt die Ausgabe von 2017.
Zu den Änderungen gehören unter anderem aktualisierte Anforderungen an die Standsicherheit sowie ergänzte allgemeine Sicherheitsanforderungen.
Die Norm ist deshalb für Gartenstühle grundsätzlich eine wichtige technische Orientierung. Sie bedeutet jedoch nicht, dass Verbraucher anhand der Normnummer allein Komfort, Wetterbeständigkeit oder Lebensdauer einer Beschichtung beurteilen können.
GS-Zeichen richtig einordnen
Das GS-Zeichen steht für „Geprüfte Sicherheit“. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin nennt es als wichtiges deutsches Sicherheitszeichen.
TÜV Rheinland empfiehlt auch beim Kauf von Gartenmöbeln, auf ein entsprechendes GS-Prüfzeichen zu achten.
Es sollte aber nicht mit einem allgemeinen Qualitätsranking verwechselt werden. Farbe, Sitzkomfort, Pflegeaufwand und individuelle Haltbarkeit werden dadurch nicht automatisch bewertet.
Stapelung, Winterlagerung und Kaufcheck
Ein Stapelstuhl spielt seinen Vorteil vor allem dann aus, wenn bereits vor dem Kauf ein sinnvoller Lagerplatz vorhanden ist.
Stühle sauber und trocken stapeln
Bevor mehrere Gartenstühle für längere Zeit zusammengestellt werden, sollten sie entsprechend dem jeweiligen Material gereinigt und vollständig beziehungsweise ausreichend getrocknet werden.
Feuchte Verschmutzungen zwischen eng aufeinanderliegenden Flächen sind ungünstig. Besonders kontrolliert werden sollten:
- Sitzfläche,
- Unterseite,
- Armlehnen,
- Gestellverbindungen,
- Bodengleiter.
Nicht auf dem Stapel sitzend verschieben
Mehrere aufeinandergestellte Stühle können zusammen erheblich schwer sein. Ein Stapel sollte nur so bewegt werden, wie es der Hersteller beziehungsweise die konkrete Konstruktion sinnvoll zulässt.
Stühle sollten einzeln vom Stapel genommen werden, statt an einem hohen Stapel zu ziehen oder ihn schräg über Bodenfugen zu kippen.
Stapel auf ebenem Untergrund lagern
Ein hoher Stuhlstapel benötigt einen stabilen, ebenen Standort.
Ungeeignet können beispielsweise sein:
- stark geneigte Böden,
- lockerer Kies,
- unebene Pflasterflächen,
- Bereiche direkt im Durchgang,
- Stellen, an denen Kinder leicht auf den Stapel klettern können.
Schutzhaube nicht über nasse Möbel ziehen
Eine Hülle kann vor Verschmutzung schützen, sollte aber zur konkreten Lagerart und Möbelkonstruktion passen.
Problematisch ist es, nasse Stühle unmittelbar eng abzudecken und Feuchtigkeit langfristig einzuschließen. Deshalb sollte vor dem Abdecken gereinigt und getrocknet werden.
Winterlagerung materialgerecht planen
TÜV Rheinland empfiehlt, Standort und Lagermöglichkeit bei Gartenmöbeln bereits beim Kauf zu berücksichtigen und nennt eine geschützte Winterlagerung insbesondere für verschiedene Kunststoff-, Holz- und Stahlmöbel als sinnvoll.
Die konkrete Herstelleranleitung bleibt entscheidend. Manche Outdoor-Stühle sind für längere Außenaufstellung ausgelegt, andere sollten stärker geschützt werden.
Eine Materialübersicht dazu bietet unser Ratgeber Gartenmöbel im Winter draußen lassen.
Kaufcheck für stapelbare Gartenstühle
| Kriterium | Vor Bestellung prüfen |
|---|---|
| Anzahl | Wie viele Stühle werden täglich und wie viele nur für Gäste benötigt? |
| Einzelmaß | Breite, Tiefe und Höhe jedes Stuhls kontrollieren. |
| Sitzmaße | Sitzhöhe, Sitztiefe und Sitzbreite vergleichen. |
| Armlehnen | Außenbreite und Höhe mit Tischunterkante abgleichen. |
| Stapelmaß | Gesamthöhe und -tiefe des geplanten Stapels prüfen. |
| Stapelzahl | Eventuelle Herstellerbegrenzung berücksichtigen. |
| Gewicht | Einzelgewicht mit der geplanten Anzahl multiplizieren und Handhabung realistisch einschätzen. |
| Material | Gestell und Sitzfläche getrennt beurteilen. |
| Belastbarkeit | Dokumentierte Herstellerangabe je Stuhl beachten. |
| Auflagen | Zusätzlichen Lagerplatz und Einfluss auf Sitzhöhe bedenken. |
| Winter | Geschützte Stellfläche für den kompletten Stapel ausmessen. |
Typische Fehlkäufe vermeiden
- Nur „stapelbar“ lesen: Stapelmaß und maximale Anzahl werden nicht geprüft.
- Nur Sitzbreite messen: Armlehnen machen den Stuhl deutlich breiter.
- Tischunterkante vergessen: Armlehnen passen später nicht unter den Tisch.
- Gewicht unterschätzen: Ein einzelner Stuhl ist leicht, sechs gemeinsam sind es nicht unbedingt.
- Stapelstuhl mit Klappstuhl verwechseln: Die benötigte Lagerfläche ist völlig anders.
- Material nur nach Optik auswählen: Standort und Pflege passen später nicht zum Möbel.
- Auflagen dauerhaft auf dem Stuhl lassen: Stapelfunktion kann dadurch blockiert werden.
- Nasse Stühle einlagern: Feuchtigkeit bleibt zwischen eng anliegenden Flächen.
- Beliebig hoch stapeln: Herstellerangaben und Standsicherheit werden ignoriert.
Aktuelle Bestseller als zusätzliche Marktübersicht
Aktuelle Bestseller können bei Preis, Material und verfügbaren Sets zusätzliche Orientierung liefern. Entscheidend bleiben aber Maße, Stapelhöhe, Armlehnen und dokumentierte Belastbarkeit des konkreten Modells.
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Häufige Fragen zu stapelbaren Gartenstühlen
Was bedeutet stapelbarer Gartenstuhl?
Die Konstruktion ist so gestaltet, dass mehrere gleiche beziehungsweise kompatible Stühle ineinandergestellt werden können. Dadurch lässt sich die benötigte Bodenfläche bei der Lagerung reduzieren.
Wie viele Gartenstühle darf man stapeln?
Eine universelle Zahl gibt es nicht. Wenn der Hersteller eine maximale Stapelzahl nennt, sollte diese eingehalten werden. Konstruktion und Gewicht unterscheiden sich je nach Modell.
Wie hoch ist ein Stapel aus vier Gartenstühlen?
Das lässt sich nicht aus der Höhe eines einzelnen Stuhls berechnen. Beim Stapeln greifen die Stühle ineinander. Maßgeblich ist deshalb die Stapelhöhe beziehungsweise die Produktangabe des Herstellers.
Was ist besser: stapelbar oder klappbar?
Stapelstühle sind schnell einsatzbereit und benötigen gemeinsam wenig Bodenfläche. Klappstühle können besonders flach gelagert werden. Die bessere Lösung hängt vom vorhandenen Stauraum ab.
Sind Stapelstühle für kleine Terrassen sinnvoll?
Ja, besonders wenn zusätzliche Sitzplätze nur bei Besuch benötigt werden. Nicht verwendete Stühle können zusammengefasst und aus dem Hauptsitzbereich entfernt werden.
Sind stapelbare Gartenstühle bequem?
Die Stapelfunktion sagt nichts über den Komfort aus. Sitzhöhe, Sitztiefe, Rückenlehne, Armlehnen und Sitzmaterial sind entscheidend.
Sind Gartenstühle mit Armlehnen besser?
Armlehnen können längeres Sitzen angenehmer machen. Sie erhöhen aber meist die Gesamtbreite und können verhindern, dass der Stuhl unter einen niedrigen Tisch geschoben wird.
Welche Armlehnenhöhe passt zum Gartentisch?
Die Armlehne muss niedriger als die tatsächlich freie Höhe unter dem Tisch sein, wenn der Stuhl vollständig darunter geschoben werden soll. Tischzargen und Untergestelle müssen mitgemessen werden.
Welches Material ist für Stapelstühle geeignet?
Stapelbare Modelle gibt es aus beziehungsweise mit Aluminium, Stahl, Edelstahl, Kunststoff und verschiedenen Geweben oder Geflechten. Entscheidend sind Konstruktion, Außenfreigabe, Pflege und Standort.
Sind Aluminium-Stapelstühle rostfrei?
Aluminium rostet nicht wie Eisen beziehungsweise ungeschützter Stahl. Ein kompletter Stuhl kann jedoch Schrauben oder andere Bestandteile aus abweichenden Materialien enthalten.
Können stapelbare Gartenstühle im Regen stehen?
Das hängt vom konkreten Produkt ab. Herstellerangaben zur Outdoor-Nutzung, Material, Beschichtung und Konstruktion sind maßgeblich.
Kann man Polster beim Stapeln auf den Stühlen lassen?
Nur wenn die Konstruktion und Herstellerinformation das zulassen. Häufig müssen Kissen und Auflagen vorher entfernt und separat trocken gelagert werden.
Was bedeutet DIN EN 581-2?
DIN EN 581-2 behandelt mechanische Sicherheitsanforderungen und Prüfverfahren für Outdoor-Sitzmöbel im Camping-, Wohn- und Objektbereich. Seit Juli 2026 liegt eine neue deutsche Ausgabe vor.
Was bedeutet GS bei einem Gartenstuhl?
GS steht für „Geprüfte Sicherheit“. Das freiwillige Sicherheitszeichen kann zusätzliche Orientierung bei der Produktsicherheit bieten, ist aber kein allgemeines Komfort- oder Design-Gütesiegel.
Sollte man Gartenstühle im Winter stapeln?
Das kann die Lagerung deutlich platzsparender machen. Die Stühle sollten materialgerecht gereinigt, trocken und auf stabilem Untergrund gelagert werden. Herstellerhinweise zur Winterlagerung haben Vorrang.
Darf man einen Stuhlstapel mit Folie abdecken?
Eine geeignete Schutzhaube kann sinnvoll sein. Die Möbel sollten davor jedoch ausreichend trocken sein, und die Abdeckung sollte entsprechend der Herstellerempfehlung eingesetzt werden.
Was ist bei windigen Terrassen wichtig?
Sehr leichte Stühle lassen sich bequem bewegen, können an exponierten Standorten aber ebenfalls leichter durch Wind bewegt werden. Bei starkem Wind beziehungsweise Sturm sollten Außenmöbel entsprechend gesichert oder geschützt gelagert werden.
Lohnen sich stapelbare Gartenstühle als Set?
Ein Set kann sinnvoll sein, wenn mehrere identische Sitzplätze benötigt werden. Vor dem Kauf sollten dennoch Preis pro Stuhl, Ersatzmöglichkeiten und tatsächliches Stapelmaß verglichen werden.
Fazit: Stapelbarkeit muss messbar praktisch sein
Ein stapelbarer Gartenstuhl ist nicht allein deshalb eine gute Platzsparlösung, weil das Wort „stapelbar“ in der Produktbeschreibung steht. Entscheidend ist, wie kompakt mehrere Stühle tatsächlich ineinandergreifen und ob der komplette Stapel in den vorgesehenen Lagerbereich passt.
Beim Kauf sollten daher zuerst Einzelmaße und Stapelmaß geprüft werden. Bei Armlehnenstühlen kommen Außenbreite und freie Tischunterkante hinzu. Danach folgen Sitzkomfort, Gewicht, Material und Pflege.
Besonders auf kleinen Terrassen liegt der Vorteil darin, nur die täglich benötigten Sitzplätze aufzustellen und zusätzliche Stühle kompakt bereitzuhalten. Gleichzeitig sollte ein Stapel weder unnötig hoch noch auf ungeeignetem Untergrund gelagert werden.
Die aktuelle DIN EN 581-2:2026-07 bietet für Outdoor-Sitzmöbel zudem einen aktuellen technischen Hintergrund zu mechanischer Sicherheit und Standsicherheit. Die Stapelfunktion selbst ersetzt jedoch keine sorgfältige Produktprüfung.
Die sinnvollste Kaufreihenfolge lautet deshalb: Personenzahl festlegen, Einzelmaße prüfen, Tisch und Armlehnen abgleichen, Stapelmaß und Stapelzahl kontrollieren, Gewicht und Material vergleichen und den späteren Lagerplatz bereits vor der Bestellung ausmessen.