Gartentisch kaufen: Größe, Tischform, Beinfreiheit und Material richtig planen

Bei einem Gartentisch entscheidet nicht allein die Größe der Tischplatte darüber, ob er auf Terrasse oder Balkon funktioniert. Ein 200 Zentimeter langer Tisch kann auf dem Papier problemlos passen und trotzdem zu groß sein, sobald an beiden Seiten Stühle stehen, diese zum Hinsetzen zurückgeschoben werden müssen und zusätzlich ein nutzbarer Durchgang bleiben soll.

Auch die Zahl der angegebenen Sitzplätze ist nur eine erste Orientierung. Breite Gartenstühle mit Armlehnen benötigen mehr Platz als schmale Stapelstühle. Tischbeine, Querstreben und eine tief sitzende Tischzarge können ebenfalls verhindern, dass sich die rechnerisch mögliche Zahl an Stühlen tatsächlich bequem unterbringen lässt.

Deshalb sollte ein Gartentisch vom verfügbaren Raum und von den tatsächlich verwendeten Stühlen aus geplant werden – nicht umgekehrt.

Kurz zusammengefasst: Vor dem Kauf zuerst Terrasse oder Balkon, vorhandene Stühle und Bewegungsflächen ausmessen. Danach Tischform, Gestell und Erweiterungsfunktion auswählen. Erst im nächsten Schritt werden Tischplatte, Material, Wetterbeständigkeit und Preis miteinander verglichen.

Wer noch nicht weiß, ob Tisch und Stühle gemeinsam oder unabhängig voneinander gekauft werden sollen, findet im Ratgeber Gartenmöbel-Set oder einzelne Möbel kaufen? die wichtigsten Vor- und Nachteile beider Varianten.

Gartentisch-Größe nach Fläche und Stühlen bestimmen

Nicht nur das Tischmaß ausmessen

Für die Stellfläche zählt die gesamte spätere Nutzungssituation. Zur Tischplatte kommen Stuhltiefe, Bewegungsraum beim Hinsetzen und gegebenenfalls ein Durchgang hinter den Sitzplätzen hinzu.

Am zuverlässigsten funktioniert eine Probe direkt auf Terrasse oder Balkon:

  1. Geplante Außenmaße des Tisches mit Malerkrepp, Schnur oder Kartons auf dem Boden markieren.
  2. Die tatsächlich vorgesehenen Gartenstühle an den Markierungen aufstellen.
  3. Alle Stühle so weit zurückziehen, wie es zum normalen Aufstehen notwendig ist.
  4. Prüfen, ob Türen, Fenster, Pflanzkübel, Grill und Sonnenschirm weiterhin erreichbar bleiben.
  5. Den geplanten Hauptdurchgang mehrfach abgehen.
  6. Erst danach die maximal sinnvolle Tischgröße festlegen.

Diese praktische Stellprobe ist zuverlässiger als eine pauschale Regel wie „eine bestimmte Tischlänge reicht immer für sechs Personen“. Stuhlbreite, Tischgestell und Grundriss verändern den tatsächlich nutzbaren Platz erheblich.

Planungspunkt Was gemessen werden sollte Typischer Fehlkauf
Tischplatte Tatsächliche Länge und Breite des aufgebauten Tisches Das Maß passt, aber für zurückgezogene Stühle fehlt Platz
Gartenstühle Gesamtbreite, Tiefe und Höhe einschließlich Armlehnen Breite Sessel passen nicht in der geplanten Anzahl nebeneinander
Bewegungsbereich Platz hinter jedem regelmäßig genutzten Stuhl Zum Aufstehen muss der Nachbar ebenfalls seinen Stuhl verschieben
Hauptdurchgang Freier Weg zu Tür, Garten, Grill oder Küche Der Tisch blockiert nach dem Eindecken den wichtigsten Laufweg
Sonnenschutz Position von Schirmmast, Ampelschirm, Markise oder Pergolastützen Ein Tischbein kollidiert mit dem geplanten Sonnenschirm
Ausziehtisch Außenmaß sowohl geschlossen als auch vollständig ausgezogen Die Grundgröße passt, für den ausgezogenen Zustand fehlt jedoch Platz

Wie viele Personen passen an einen Gartentisch?

Die Herstellerangabe zur Personenzahl ist eine sinnvolle Orientierung, sollte aber mit den tatsächlichen Gartenstühlen überprüft werden. Im aktuell verfügbaren Sortiment reichen Ess-Gartentische beispielsweise von kompakten quadratischen Modellen bis zu deutlich über zwei Meter langen Tafeln und großen Rundtischen.

Bei der Planung sind insbesondere folgende Punkte wichtiger als eine starre Personentabelle:

  • Breite jedes Stuhls,
  • Armlehnen oder armlehnenlose Ausführung,
  • Position der Tischbeine,
  • Dicke beziehungsweise Tiefe der Tischzarge,
  • gewünschter Abstand zwischen den Sitzenden,
  • Platz für Schüsseln, Grillplatten und Getränke in der Tischmitte,
  • gelegentliche Gäste oder tägliche Nutzung.

Ein langer Tisch mit ungünstig positionierten Beinen kann weniger komfortable Sitzplätze bieten als ein etwas kürzeres Modell mit besser nutzbarem Gestell.

Armlehnen müssen unter die Tischplatte passen

Wer bereits Gartenstühle besitzt, sollte deren Armlehnenhöhe messen. Manche Armlehnen lassen sich vollständig unter die Platte schieben, andere stoßen an Tischzarge oder Unterkonstruktion.

Das hat zwei praktische Auswirkungen: Der Stuhl kann weiter in den Raum ragen und der tatsächliche Abstand zwischen Tisch und angrenzendem Weg wird größer. Außerdem lässt sich eine Sitzgruppe bei Nichtgebrauch weniger kompakt zusammenschieben.

Vor dem Kauf sollten deshalb nicht nur Tisch- und Sitzhöhe, sondern zusätzlich die freie Höhe unter der Tischkante beziehungsweise Zarge mit der höchsten Stelle der Armlehne verglichen werden.

Tischbeine bestimmen die nutzbaren Sitzpositionen

Vier Tischbeine an den Ecken sind konstruktiv einfach, können aber die Plätze an den Stirnseiten oder bei einer zusätzlichen Person zwischen zwei regulären Sitzplätzen begrenzen.

Nach innen versetzte Beine schaffen häufig mehr Bewegungsfreiheit an den Ecken. Ein Mittelfuß kann wiederum ermöglichen, Stühle relativ frei um die Platte zu verteilen. Dafür müssen Standfläche und Sockel so gestaltet sein, dass die Füße der Sitzenden ausreichend Platz finden.

Gestellform Vorteil Vor dem Kauf prüfen
Vier Eckbeine Klare Konstruktion und gute Lastverteilung Ob Stirnplätze und breite Armlehnstühle ausreichend Platz haben
Nach innen versetzte Beine Mehr Bewegungsraum an den Tischecken möglich Ob Knie oder Füße an schräge beziehungsweise breite Gestellteile stoßen
Mittelfuß Sitzpositionen können flexibler um die Tischplatte verteilt werden Größe des Fußes, Kippsicherheit und Fußraum
Kufen- oder U-Gestell Klare moderne Optik und freie Bereiche zwischen den Gestellseiten Position der Kufen im Verhältnis zu den äußeren Sitzplätzen
Kreuzgestell Kann besonders bei runden Tischen zentrale Unterstützung bieten Ob die Füße der Sitzenden mit dem Gestell kollidieren

Rund, rechteckig, quadratisch oder oval?

Tischform nach Grundriss auswählen

Rechteckige Gartentische nutzen lange Terrassen besonders effizient. Sie lassen sich parallel zur Hauswand stellen und können an den Stirnseiten zusätzliche Plätze bieten.

Runde Tische besitzen keine Ecken und ermöglichen Blickkontakt innerhalb der gesamten Runde. Sie benötigen allerdings auch seitlich ausreichend freie Fläche. Auf einem sehr schmalen Balkon kann deshalb ein rechteckiger oder quadratischer Tisch leichter unterzubringen sein.

Ovale beziehungsweise elliptische Modelle verbinden eine längliche Tischfläche mit weicheren Außenkanten. Sie können sinnvoll sein, wenn ein längerer Esstisch gewünscht ist, gleichzeitig aber häufig um seine Ecken herumgelaufen wird.

Tischform Typische Stärke Besonders beachten
Rechteckig Effiziente Nutzung langer Terrassen und gute Erweiterbarkeit Stirnplätze und Position der Beine
Quadratisch Kompakte symmetrische Sitzgruppe Größere quadratische Platten benötigen viel Tiefe auf der Terrasse
Rund Alle Sitzenden sind ähnlich zur Tischmitte orientiert Gesamtdurchmesser einschließlich Stühle und Laufweg
Oval oder elliptisch Lange Tischfläche ohne ausgeprägte Ecken Benötigt ähnlich wie ein rechteckiger Tisch ausreichend Länge
Dreieckig oder Sonderform Kann besondere Sitzgruppen und Grundrisse interessant nutzen Stühle und Anzahl der tatsächlich komfortablen Plätze unbedingt ausprobieren

Die Form sollte nicht isoliert ausgewählt werden. Ein runder Tisch mit großem Zentralfuß kann auf einer kleinen quadratischen Terrasse besser funktionieren als ein rechteckiges Modell mit weit außen stehenden Beinen – oder genau umgekehrt. Entscheidend ist die Kombination aus Grundriss, Gestell und vorhandenen Stühlen.

Ausziehtisch oder größere feste Tischplatte?

Ein Ausziehtisch ist besonders interessant, wenn im Alltag weniger Personen am Tisch sitzen als bei Familienfeiern oder Grillabenden. Er muss aber in beiden Zuständen in den vorhandenen Raum passen.

Vor dem Kauf sollten folgende Punkte getestet beziehungsweise aus der Produktbeschreibung geklärt werden:

  • Außenmaß im geschlossenen Zustand,
  • maximale Länge nach dem Ausziehen,
  • Position der Tischbeine vor und nach dem Ausziehen,
  • Aufbewahrung der Erweiterungsplatte,
  • Bedienung durch eine oder mehrere Personen,
  • Verriegelung im geöffneten und geschlossenen Zustand,
  • sichtbare Übergänge in der Tischplatte,
  • maximale Zahl sinnvoll nutzbarer Sitzplätze.

Im aktuellen Sortiment finden sich beispielsweise Ausziehtische, die ihre Länge in mehreren Stufen verändern. Das zeigt, warum beim Aufmaß immer die maximale und nicht nur die normale Tischgröße berücksichtigt werden sollte.

Klappbare Gartentische für wenig Fläche

Ein Klapptisch kann auf kleinen Balkonen, schmalen Terrassen oder als zusätzlicher Gästetisch sinnvoll sein. Entscheidend ist die Konstruktion des Klappmechanismus.

Eine gute Kaufprüfung umfasst:

  • Stabilität im vollständig geöffneten Zustand,
  • sichere Verriegelung gegen unbeabsichtigtes Zusammenklappen,
  • Standfestigkeit auf dem vorhandenen Untergrund,
  • Abmessungen im zusammengeklappten Zustand,
  • Gewicht und Tragegriffe beziehungsweise Griffmöglichkeiten,
  • Korrosionsschutz der beweglichen Beschläge.

Bei mechanischer Sicherheit und Prüfverfahren für Outdoor-Tische ist die aktuelle DIN EN 581-3:2026-08 ein relevanter technischer Bezugspunkt. Beim konkreten Produkt sind Herstellerangaben und vorhandene Prüf- beziehungsweise Sicherheitsinformationen maßgeblich.

Material von Tischplatte und Gestell getrennt beurteilen

Nicht „der Gartentisch ist aus Aluminium“ als vollständige Information behandeln

Viele Gartentische kombinieren mehrere Materialien: etwa ein Aluminiumgestell mit HPL-, Keramik-, Glas- oder Teakplatte. Die Eigenschaften des Gestells können deshalb nicht automatisch auf die Tischplatte übertragen werden.

Eine Aluminiumkonstruktion kann vergleichsweise leicht sein, während eine massive Stein- oder Keramikplatte das Gesamtgewicht deutlich erhöht. Ein Holztisch benötigt wiederum andere Pflege als eine beschichtete Metallkonstruktion.

Wer Gartenmöbelmaterialien grundsätzlich vergleichen möchte, findet im Ratgeber Wetterfeste Gartenmöbel: Materialien im Vergleich die breitere Einordnung von Holz, Aluminium, Kunststoff und weiteren Materialien.

Für einen fairen Vergleich sollten mindestens folgende Angaben gegenübergestellt werden:

Material beziehungsweise Aufbau Typische Eigenschaften Vor dem Kauf prüfen
Aluminiumgestell Vergleichsweise leicht und gut für bewegliche Sitzgruppen geeignet Beschichtung, Verbindungen, Wandstärken, Standfestigkeit und verwendete Beschläge
Edelstahlgestell Hohe Festigkeit und metallische Optik Konkrete Werkstoffqualität, Verarbeitung, Schweißstellen und Einsatzbedingungen
Beschichteter Stahl Stabile Konstruktionen bei unterschiedlichen Designs Beschichtungsqualität und Schutz beschädigter Stellen vor Korrosion
Teak und andere geeignete Hölzer Natürliche Optik und angenehme Materialwirkung Holzart, Herkunft, Verarbeitung, Pflege und konstruktiven Feuchteschutz
Outdoor-HPL Bei ausdrücklich für außen vorgesehenen Qualitäten robuste und pflegeleichte Oberfläche Nicht jedes HPL pauschal als Outdoor-Platte einstufen; konkrete Produktfreigabe prüfen
Keramik- oder mineralische Platte Harte, hochwertige Oberfläche und häufig hohes Eigengewicht Kantenempfindlichkeit, Unterkonstruktion, Gewicht und Herstellerhinweise
Glasplatte Glatte, optisch leichte Oberfläche Glasart, Sicherheitsausführung, Kratzer, Verschmutzung und Ersatzteilverfügbarkeit

Holz darf altern – sollte aber konstruktiv trocknen können

Gartenmöbel aus Holz verändern im Freien ihre Oberfläche. UV-Strahlung, Regen und wechselnde Luftfeuchtigkeit können den Farbton verändern. Ob diese natürliche Entwicklung akzeptiert oder durch regelmäßige Pflege begrenzt werden soll, sollte bereits vor dem Kauf entschieden werden.

Wichtig ist außerdem der konstruktive Umgang mit Wasser. Wasser sollte möglichst nicht dauerhaft in Fugen, Stirnholzbereichen oder Verbindungspunkten stehen. Auch robuste Outdoor-Hölzer profitieren von Reinigung, Pflege und einer möglichst trockenen Lagerung während längerer Nichtbenutzung.

HPL nur mit konkreter Outdoor-Eignung wählen

HPL beschreibt ein Herstellungsprinzip und ist nicht automatisch eine Garantie für dauerhaften Außeneinsatz. Es gibt jedoch speziell für Außenanwendungen entwickelte HPL-Kompaktplatten, deren Hersteller unter anderem Witterungs- und UV-Beständigkeit ausweisen.

Bei einer Gartentischplatte sollte daher nicht lediglich „HPL“ in der Produktbeschreibung stehen. Besser sind nachvollziehbare Angaben zur konkreten Außenqualität, UV-Beständigkeit, Reinigung und zulässigen Nutzung.

Gewicht und Wind nicht vergessen

Ein sehr leichter Gartentisch lässt sich bequem verschieben, kann auf einer exponierten Terrasse jedoch empfindlicher auf starke Windböen reagieren. Ein schweres Modell steht meist ruhiger, lässt sich dafür schwerer umstellen oder im Winter einlagern.

Bei windigen Standorten sollten deshalb zusätzlich geprüft werden:

  • Gesamtgewicht,
  • Breite und Form der Standfüße,
  • Verstellmöglichkeiten für unebenen Boden,
  • große geschlossene Tischflächen,
  • Ausziehtische und ihre Verriegelung,
  • mögliche sichere Lagerposition bei Sturm.

Ein Tisch sollte bei angekündigtem Sturm nicht allein aufgrund seines normalen Eigengewichts als gesichert betrachtet werden. Herstellerangaben und die konkrete exponierte Lage sind entscheidend.

Preis, Angebot und Qualität eines Gartentischs vergleichen

Ein günstiger Gartentisch kann gut sein – wenn die Konstruktion passt

Preisaktionen sind bei Gartenmöbeln häufig. Für einen sinnvollen Vergleich müssen jedoch Tische derselben Größen- und Nutzungsklasse miteinander verglichen werden.

Ein 70 × 70 Zentimeter großer Balkontisch lässt sich preislich nicht sinnvoll mit einem ausziehbaren Tisch für eine große Sitzgruppe vergleichen. Ebenso kann eine teure Tischplatte einen beträchtlichen Teil des Gesamtpreises ausmachen, obwohl das Gestell ähnlich konstruiert ist.

Für einen fairen Vergleich sollten mindestens folgende Angaben gegenübergestellt werden:

Vergleichspunkt Diese Angaben sollten vorliegen
Außenmaße Länge beziehungsweise Durchmesser, Breite und Höhe
Maximalmaß Bei Ausziehtischen vollständige Länge im erweiterten Zustand
Tischplatte Material, Stärke, Oberflächenbehandlung und Outdoor-Freigabe
Gestell Material, Beschichtung, Position der Beine und Standfüße
Beinfreiheit Freie Höhe und Breite unter Tischplatte beziehungsweise Zarge
Sitzplätze Herstellerangabe und realer Platz mit den eigenen Stühlen
Eigengewicht Relevant für Standfestigkeit, Umstellen und Winterlagerung
Mechanik Klapp-, Auszieh- und Verriegelungsmechanismus
Pflege Reinigungs- und Nachbehandlungsbedarf von Platte und Gestell
Ersatzteile Verfügbarkeit von Füßen, Schrauben, Erweiterungsplatten oder Beschlägen
Lieferung Versandkosten, Verpackungsmaß und Lieferung bis zum gewünschten Ort
Montage Vormontiert, Teilmontage oder vollständiger Aufbau erforderlich

Aktuelle Gartentisch-Angebote und unterschiedliche Größen lassen sich in der Kategorie Esstische für den Garten vergleichen. Der Preis sollte dabei erst nach Größen-, Material- und Konstruktionsprüfung bewertet werden.

Aufbau und Lieferung vor der Bestellung berücksichtigen

Große Gartentische werden häufig zerlegt geliefert. Lange Tischplatten können zwar durch die Terrassentür passen, aber an schmalen Treppen, engen Gartenwegen oder Balkontüren scheitern.

Vor der Bestellung sollten deshalb zusätzlich kontrolliert werden:

  • Verpackungsmaße,
  • Gewicht des schwersten Einzelteils,
  • Breite von Türen und Durchgängen,
  • Treppen und enge Kurven,
  • notwendige Zahl von Personen zum Tragen,
  • benötigtes Werkzeug,
  • Aufbauort und Schutz der Tischplatte während der Montage.

Besonders schwere Tischplatten sollten nicht allein auf das Gestell gehoben werden. Die Montageanleitung gibt vor, in welcher Reihenfolge Gestell, Platte und Erweiterungselemente zusammengesetzt werden.

Checkliste vor dem Kauf

  1. Wie groß ist die tatsächlich nutzbare Terrasse oder Balkonfläche?
  2. Welche Wege müssen auch bei besetztem Tisch frei bleiben?
  3. Wie breit und tief sind die vorhandenen Gartenstühle?
  4. Passen die Armlehnen unter Tischplatte und Zarge?
  5. Behindern Tischbeine einzelne Sitzplätze?
  6. Wie viele Personen sitzen täglich am Tisch?
  7. Wie viele zusätzliche Plätze werden nur bei Gästen benötigt?
  8. Passt ein runder, ovaler, quadratischer oder rechteckiger Tisch besser zum Grundriss?
  9. Ist eine feste Platte, Klappfunktion oder Ausziehmechanik sinnvoll?
  10. Passt der Tisch auch im vollständig ausgezogenen Zustand?
  11. Aus welchem Material besteht die Tischplatte?
  12. Aus welchem Material besteht das Gestell?
  13. Ist die konkrete Ausführung ausdrücklich für den Außeneinsatz vorgesehen?
  14. Wie viel Pflege benötigt das Material?
  15. Ist der Tisch für einen stark windigen Standort ausreichend praktikabel?
  16. Wie schwer ist er und wo wird er im Winter gelagert?
  17. Welche Montage ist erforderlich?
  18. Passt die Verpackung durch sämtliche Zugänge?
  19. Sind Ersatzteile beziehungsweise Beschläge verfügbar?
  20. Wie hoch ist der Gesamtpreis einschließlich Lieferung und Montage?

Der beste Gartentisch ist deshalb nicht automatisch das größte, schwerste oder wetterfesteste Modell. Er muss zunächst in den tatsächlich vorhandenen Raum passen und mit den verwendeten Stühlen funktionieren.

Wer eine kompakte Terrasse besitzt, kann mit einem gut positionierten kleineren Tisch mehr nutzbaren Platz gewinnen als mit einer großen Tafel. Wer regelmäßig Gäste empfängt, profitiert dagegen häufig von einer durchdachten Ausziehfunktion. Das Material wird erst danach ausgewählt – passend zu Standort, Pflegebereitschaft und gewünschter Optik.

Häufige Fragen zum Gartentisch

Wie groß sollte ein Gartentisch für sechs Personen sein?

Eine starre Mindestgröße ist wenig zuverlässig, weil Stuhlbreite, Armlehnen und Tischgestell unterschiedlich ausfallen. Für sechs Personen sollten zuerst die sechs tatsächlich vorgesehenen Stühle am gewünschten Tischmaß simuliert werden. Auch die Position der Tischbeine und der benötigte Bewegungsraum müssen berücksichtigt werden.

Ist ein runder oder rechteckiger Gartentisch platzsparender?

Das hängt vom Grundriss ab. Rechteckige Tische nutzen lange schmale Terrassen häufig effizient. Runde Tische vermeiden Ecken und können bei einer zentralen Sitzgruppe sehr angenehm sein, benötigen rundherum jedoch ausreichende Bewegungsfläche.

Welcher Gartentisch eignet sich für einen kleinen Balkon?

Kompakte quadratische, rechteckige oder klappbare Modelle sind häufig praktisch. Wichtig ist, dass auch mit aufgestellten Stühlen noch Tür und Hauptdurchgang nutzbar bleiben. Ein Modell, das vollständig zusammengeklappt werden kann, spart außerhalb der Essenszeiten zusätzlichen Platz.

Was sollte bei einem ausziehbaren Gartentisch geprüft werden?

Neben Ausgangs- und Maximalgröße sind Verriegelung, Position der Tischbeine, Lagerung der Erweiterung und Bedienbarkeit wichtig. Die Terrasse muss auch für die vollständig ausgezogene Variante genügend Platz bieten.

Welcher Gartentisch ist besonders wetterfest?

Das lässt sich nicht allein anhand eines Materialnamens beantworten. Entscheidend sind die konkrete Outdoor-Ausführung von Tischplatte und Gestell, Beschichtungen, Verbindungen, Pflegevorgaben und Standort. Auch ausdrücklich wetterfeste Möbel profitieren von Reinigung und einer geeigneten Lagerung bei längerer Nichtbenutzung.

Ist Aluminium für einen Gartentisch geeignet?

Aluminium wird häufig für Outdoor-Gestelle eingesetzt und ermöglicht vergleichsweise leichte Konstruktionen. Entscheidend bleiben Verarbeitung, Beschichtung, Verbindungen, Standfestigkeit und die Kombination mit der jeweiligen Tischplatte.

Ist HPL als Gartentischplatte geeignet?

Es gibt speziell für Außenanwendungen hergestellte HPL-Kompaktplatten mit dokumentierter Witterungs- und UV-Beständigkeit. Die allgemeine Materialbezeichnung HPL reicht jedoch nicht aus. Die konkrete Tischplatte sollte ausdrücklich für den dauerhaften Außeneinsatz vorgesehen sein.

Welcher Gartentisch passt zu Stühlen mit Armlehnen?

Vor allem die freie Höhe unter Tischplatte und Zarge muss zur Armlehnenhöhe passen. Zusätzlich sollte geprüft werden, ob Tischbeine und Querstreben das vollständige Einschieben der Stühle verhindern.

Sind Mittelfußtische besser für viele Sitzplätze?

Ein zentraler Fuß kann die Positionierung der Stühle flexibler machen. Ein großer Sockel kann allerdings den Fußraum einschränken. Deshalb sollte die konkrete Konstruktion mit den vorgesehenen Stühlen beurteilt werden.

Lohnt sich ein günstiger Gartentisch im Angebot?

Ja, wenn Größe, Konstruktion, Materialien und Nutzung zum Standort passen. Ein Rabatt allein macht einen ungeeigneten Tisch nicht zum guten Kauf. Lieferung, Montage und möglicher Pflegeaufwand sollten ebenfalls in den Vergleich einbezogen werden.

Worauf sollte bei einem Gartentisch für eine windige Terrasse geachtet werden?

Gesamtgewicht, Standfläche, Konstruktion und sichere Lagerungsmöglichkeit sind besonders wichtig. Bei starkem Wind beziehungsweise Sturm sollte ein Gartentisch entsprechend den Herstellerhinweisen geschützt oder an einen sicheren Ort gebracht werden.

Quellen

David Reisner

Ich (David Reisner) betreibe das Projekt Wohntraumjournal, um aktuelle Möbel Trends, Wohnideen, Garten-Inspirationen, Gadgeets, Haushalts-Tipps Produktneuheiten und Inspirationen zu teilen. Ich bin selbst im Online-Marketing aktiv, liebe toll gestaltete Hotel-Zimmer und neue Inspirationen für Wohnen, Leben und Deko-Ideen auf Reisen in verschiedene Länder zu entdecken. Die neuesten Tipps, aktuelle Produkte von Top-Marken und Möbel Neuheiten gibt es hier im Ratgeber und im umfangreichen Shopping Bereich. Viel Freude Ihnen beim Lesen und Einrichten!

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