Geschosstreppen
Geschosstreppe kaufen: Höhe, Deckenöffnung und Treppenlauf zuerst prüfen
Eine Geschosstreppe verbindet zwei Ebenen dauerhaft miteinander und muss deshalb wesentlich genauer zum Gebäude passen als ein gewöhnliches Möbelstück. Vor dem Kauf sollten zuerst die tatsächliche Geschosshöhe, die vorhandene beziehungsweise geplante Deckenöffnung, der verfügbare Raum für den Treppenlauf und die gewünschte Laufrichtung feststehen.
Der aktuelle Produktkern dieser Kategorie besteht aus einer ¼-gewendelten Zweiholmtreppe mit Stahlkonstruktion und massiven Buchenstufen. Sie lässt sich je nach Montage für unterschiedliche Geschosshöhen konfigurieren und wird mit 80 oder 90 cm breiten Stufen angeboten. Wer zunächst mehrere Treppenarten gegeneinander abwägen möchte, findet einen breiteren Überblick bei den Innentreppen.
Entscheiden Sie deshalb nicht zuerst nach Metallfarbe oder Holzton. Bei einer Geschosstreppe bestimmen Raummaße, Wendelungsrichtung, Steigung und oberer Anschluss darüber, ob das gewählte System überhaupt zur vorhandenen Einbausituation passt.
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Geschosstreppen richtig planen: Zweiholm, Steigung und Wendelung abstimmen
Eine Geschosstreppe wird regelmäßig zwischen zwei Wohnebenen genutzt und ist dauerhaft in den Grundriss eingebunden. Dadurch ist eine genaue Planung besonders wichtig. Schon Unterschiede bei Geschosshöhe, Stufenbreite oder Wendelungsrichtung können verändern, wo der untere Antritt liegt und wie der obere Austritt zur Deckenöffnung passt.
Das aktuell angebotene Modell stammt von Treppen Intercon und ist als Zweiholmtreppe aufgebaut. Zwei parallel verlaufende Stahlelemente tragen die aufgesattelten Holzstufen. Die Treppe besitzt im unteren Bereich eine ¼-Wendelung und kann links- oder rechtsgewendelt konfiguriert werden.
Welche Maße müssen vor dem Kauf einer Geschosstreppe feststehen?
Der erste Schritt ist eine vollständige Aufnahme der Einbausituation. Ein einzelnes Maß wie „Raumhöhe 2,80 m“ reicht nicht aus. Für die konkrete Treppenplanung sind mehrere Werte voneinander abhängig.
| Maß oder Entscheidung | Beim aktuellen Yukon-System | Warum es wichtig ist |
|---|---|---|
| Geschosshöhe | 252 bis 315 cm je nach Montage | Bestimmt Steigung und möglichen oberen Anschluss |
| Stufen | 14 Stufen | Werden wahlweise mit 14 oder 15 Steigungen genutzt |
| Steigungshöhe | 18 bis 21 cm einstellbar | Muss zur gemessenen Geschosshöhe konfiguriert werden |
| Stufenbreite | 80 oder 90 cm | Beeinflusst Laufbreite und gesamte Treppenbreite |
| Stufentiefe | 28 cm | Bestimmt zusammen mit dem Verlauf den nutzbaren Auftritt |
| Stufendicke | 40 mm | Produktspezifisches Konstruktionsmerkmal der Buchenstufen |
| Wendelung | ¼ links oder rechts im unteren Bereich | Muss zu Grundriss, Antritt und Austritt passen |
| Gesamtbreite | ca. 85 oder 95 cm inklusive Geländer und Handlauf | Ist größer als die reine Stufenbreite |
| Deckenöffnung | variantenabhängig technisch prüfen | Nicht aus der Treppenbreite allein ableiten |
Geschosshöhe richtig messen
Bei einer Geschosstreppe ist die senkrechte Höhendifferenz zwischen den maßgeblichen fertigen Ebenen entscheidend. Deshalb sollte bereits geklärt sein, welche Bodenaufbauten unten und oben später tatsächlich vorhanden sind.
Wird während einer Sanierung beispielsweise noch Bodenbelag ergänzt oder verändert, kann sich auch das endgültige Höhenmaß verändern. Die Treppe sollte daher anhand der für die Montage relevanten fertigen Geschosshöhe konfiguriert werden.
Deckenöffnung vollständig vermessen
Bei der Deckenöffnung zählen Länge und Breite. Zusätzlich sollte kontrolliert werden, wie viel freier Raum oberhalb der Treppe zur Verfügung steht und wo sich Deckenrand, Wände und andere Bauteile befinden.
Bei der aktuell angebotenen Zweiholmtreppe sollte die erforderliche Deckenöffnung ausdrücklich mit der technischen Zeichnung der konkret gewählten 80- oder 90-cm-Ausführung abgeglichen werden. Eine einzelne Kurzangabe auf einer Produktseite ist dafür nicht ausreichend.
Prüfen Sie außerdem:
- die lichte Länge der vorhandenen Öffnung,
- die lichte Breite,
- die Position der Öffnung zum unteren Treppenbereich,
- Wände und Türen in der Nähe,
- den freien oberen Austritt,
- und die benötigte Absturzsicherung rund um die Öffnung.
14 Stufen, aber 14 oder 15 Steigungen: Was bedeutet das?
Die aktuelle Intercon Yukon besitzt 14 Holzstufen. Trotzdem kann sie laut Hersteller mit 14 oder 15 Steigungen montiert werden. Dahinter stehen zwei unterschiedliche Arten des oberen Anschlusses.
14 Steigungen für 252 bis 294 cm
Bei der Variante mit 14 Steigungen liegt die letzte Stufe bündig zur oberen Bodenebene. Treppen Intercon gibt dafür aktuell einen einstellbaren Geschosshöhenbereich von 252 bis 294 cm an.
Die Steigungshöhe lässt sich innerhalb des vorgesehenen Bereichs von 18 bis 21 cm einstellen. Sie darf deshalb nicht frei nach persönlicher Vorliebe gewählt werden, sondern ergibt sich aus Geschosshöhe und vorgesehener Konfiguration.
15 Steigungen für 270 bis 315 cm
Bei der zweiten Montageart liegt die letzte Holzstufe einen Tritt unterhalb des oberen Bodens. Die obere Bodenebene bildet damit den nächsten Höhenwechsel. Für diese Konfiguration nennt der Hersteller 270 bis 315 cm Geschosshöhe.
Diese Unterscheidung sollte bereits bei der Planung verstanden werden, weil sie den oberen Austritt beeinflusst. Die Entscheidung sollte nicht erst während des Zusammenbaus improvisiert werden.
18 bis 21 cm Steigung nicht isoliert betrachten
Eine kleinere Steigung kann sich beim Gehen anders anfühlen als eine größere. Bei einem konkreten Bausatz ist jedoch nur der vom Hersteller vorgesehene Einstellbereich zulässig.
Die Montageanleitung verlangt ausdrücklich, die Stufenträger anhand der berechneten Steigungshöhe auszurichten. Dadurch wird deutlich, dass die gleichmäßige Konfiguration Bestandteil der eigentlichen Treppenmontage ist.
80 oder 90 cm Stufenbreite?
Die Yukon wird aktuell mit 80 oder 90 cm breiten Stufen angeboten. Zehn Zentimeter Unterschied wirken zunächst gering, können bei einer regelmäßig genutzten Geschosstreppe aber spürbar sein.
80 cm für kompaktere Einbausituationen
Die schmalere Variante benötigt weniger Gesamtbreite und kann deshalb bei begrenztem Raum interessanter sein. Mit Geländer und Handlauf beträgt die vom Hersteller angegebene Gesamtbreite ungefähr 85 cm.
Trotzdem sollte eine schmalere Treppe nicht ausschließlich gewählt werden, um wenige Zentimeter Grundriss zu sparen. Entscheidend ist, wie die Treppe später genutzt wird.
90 cm für mehr Laufbreite
Bei 90 cm breiten Stufen wächst die Gesamtbreite inklusive Geländer und Handlauf laut Hersteller auf ungefähr 95 cm. Mehr Laufbreite kann insbesondere dann angenehm sein, wenn die Treppe täglich genutzt wird oder häufiger größere Gegenstände zwischen den Geschossen transportiert werden.
Vor der Entscheidung sollten daher nicht nur Wandabstände, sondern auch typische Alltagssituationen bedacht werden:
- Wäschekorb tragen,
- Einkäufe nach oben bringen,
- Koffer transportieren,
- Möbel beziehungsweise Kartons bewegen,
- und Begegnungen mit anderen Personen im Treppenbereich.
Wer deutlich weniger Grundfläche zur Verfügung hat und deshalb bewusst eine kompaktere Treppenkonstruktion sucht, sollte zusätzlich die Raumspartreppen vergleichen.
¼-Wendelung links oder rechts richtig festlegen
Die aktuelle Geschosstreppe ist nicht gerade, sondern besitzt ihre ¼-Wendelung im unteren Bereich. Dadurch ändert sich die Laufrichtung am Antritt.
Treppen Intercon definiert links und rechts ausdrücklich aus Sicht einer Person, die die Treppe von unten betritt: Erfolgt beim Hinaufgehen der Richtungswechsel nach rechts, handelt es sich um die Wendelung rechts.
Wendelungsrichtung im Grundriss prüfen
Eine linksgewendelte und eine rechtsgewendelte Treppe sind nicht beliebig austauschbar. Die richtige Variante hängt unter anderem davon ab, auf welcher Seite Platz für den unteren Einstieg vorhanden ist.
Vor der Bestellung sollte ein Grundriss daher mindestens enthalten:
- Deckenöffnung,
- unteren Antritt,
- oberen Austritt,
- angrenzende Wände,
- Türen und deren Öffnungsrichtung,
- Fenster,
- Heizkörper,
- und wichtige Laufwege.
Wendelung unten ist ein produktspezifisches Merkmal
Bei der Yukon sitzen die Wendelungsstufen am unteren Ende. Diese Information sollte nicht auf andere Geschosstreppen übertragen werden. Andere Systeme können gerade verlaufen, an anderer Stelle gewendelt sein oder eine vollständig andere Treppenform verwenden.
Wenn statt einer Zweiholmkonstruktion eine kompaktere runde Treppe gewünscht wird, können die Wendeltreppen für innen eine alternative Bauform darstellen.
Zweiholmtreppe: Konstruktion und Materialien richtig einordnen
Bei einer Zweiholmtreppe werden die Stufen von zwei parallel verlaufenden Tragholmen getragen. Beim aktuellen Yukon-System bestehen diese tragenden Elemente aus pulverbeschichtetem Stahl. Darauf sitzen vollflächige Stufen aus massiver Buche.
Massive Buchenstufen mit 28 cm Tiefe
Treppen Intercon gibt für die aktuellen Stufen eine Tiefe von 28 cm und eine Materialstärke von 40 mm an. Sie sind werkseitig mit einem Treppenlack auf Wasserbasis versiegelt.
Bei der Gestaltung kann aktuell zwischen einer helleren und einer dunkleren Buchenoptik gewählt werden. Diese Wahl verändert jedoch nicht die grundsätzlichen Planungsmaße der Treppe.
Stahlunterkonstruktion in zwei Farben
Die beiden Holme bestehen aus Stahl und sind pulverbeschichtet. Aktuell stehen Italo-Silber und Polar-Weiß zur Auswahl.
Auch hier sollte die Farbe erst gewählt werden, nachdem Maße und Wendelungsrichtung feststehen. Ein optisch passendes Modell hilft wenig, wenn es nicht zur vorhandenen Öffnung oder Geschosshöhe passt.
Belastbarkeit ist produktspezifisch
Für die aktuelle Yukon nennt Treppen Intercon eine Belastbarkeit von bis zu 200 kg je Stufe. Dieser Wert gilt für dieses konkrete System und sollte nicht pauschal auf andere Geschosstreppen oder Zubehörteile übertragen werden.
Geländer und Deckenöffnung gemeinsam planen
Die Treppenplanung endet nicht an der obersten Stufe. Eine offene Deckenöffnung kann zusätzlich eine geeignete Absturzsicherung benötigen. Für die Yukon bietet der Hersteller ein passendes Brüstungsgeländer als optionales Zubehör an.
Treppengeländer und Brüstungsgeländer unterscheiden
Das Geländer entlang des Treppenlaufs und eine Sicherung rund um die obere Deckenöffnung erfüllen unterschiedliche räumliche Aufgaben. Deshalb sollte bereits vor der Bestellung klar sein, welche offenen Seiten vorhanden sind.
Ein fehlendes Stück Brüstung lässt sich nicht sinnvoll dadurch kompensieren, dass die eigentliche Treppe breiter gewählt wird.
Baurecht nicht aus dem Shoptext ableiten
Welche Anforderungen an Treppe, Geländer, Handlauf und Deckenöffnung gelten, hängt von Gebäude, Nutzung und Einbausituation ab. Bei einer dauerhaft zwischen Wohngeschossen genutzten Treppe sollten diese Fragen deshalb vor Bestellung und Montage für das konkrete Bauvorhaben geklärt werden.
Auch vorhandene Deckenöffnungen sollten nicht ohne Prüfung verändert werden. Arbeiten an Decke, tragenden Bauteilen oder anderen konstruktiv relevanten Bereichen gehören fachlich beurteilt.
Montage: Untergrund und Befestigung vorab klären
Die Yukon wird als montierbares Treppensystem angeboten und Treppen Intercon stellt dafür eine eigene Montageanleitung sowie ein Montagevideo bereit. Das bedeutet jedoch nicht, dass jede Einbausituation dieselben Befestigungsmittel benötigt.
Wand- und Bodenbefestigung sind untergrundabhängig
In der aktuellen Montageanleitung weist Treppen Intercon ausdrücklich darauf hin, dass Befestigungsmaterial für Wand und Boden nicht zum Lieferumfang gehört und passend zu Wand-, Decken- und Bodenmaterial gewählt werden muss.
Vor der Bestellung sollte daher geklärt werden:
- aus welchem Material der Boden besteht,
- welche Wand im Bereich der Wendelungsstufen liegt,
- wie der obere Anschluss aufgebaut ist,
- welche Befestigung für diese Baustoffe geeignet ist,
- und ob die vorhandene Konstruktion die vorgesehene Montage zulässt.
Wendelungsstufen werden zusätzlich an der Wand befestigt
Die aktuelle Montageanleitung sieht vor, die Wendelungsstufen nach der Endmontage zusätzlich an der Wand zu befestigen. Damit wird die Beschaffenheit dieser Wand zu einem wichtigen Bestandteil der Einbauplanung.
Eine Wendelungsrichtung sollte deshalb nicht nur danach ausgewählt werden, welche Seite optisch besser gefällt.
Montageanleitung vollständig vor dem Kauf lesen
Bei einer Treppe lohnt es sich, die Montageunterlagen nicht erst nach der Lieferung zu öffnen. Sie zeigen bereits im Vorfeld, welche Bauteile montiert, ausgerichtet und befestigt werden müssen.
Das hilft bei der Entscheidung, ob die eigene Erfahrung und das vorhandene Werkzeug für die Montage ausreichen oder ob fachliche Unterstützung sinnvoll ist.
Eine breitere Entscheidungshilfe zu unterschiedlichen Treppentypen bietet der Ratgeber Treppe kaufen: Welche Treppenart passt wirklich?.
Geschosstreppe oder Raumspartreppe?
Beide Produktbegriffe können sich im Shopumfeld teilweise überschneiden, verfolgen bei der Kaufentscheidung aber unterschiedliche Schwerpunkte. Eine Geschosstreppe wie die aktuelle Yukon bietet vollflächige, 28 cm tiefe Stufen und eine vergleichsweise großzügige Zweiholmkonstruktion. Raumspartreppen sind dagegen stärker darauf ausgelegt, bei begrenzter Grundfläche eine Verbindung zwischen Ebenen zu ermöglichen.
| Geschosstreppe / Zweiholmtreppe | Raumspartreppe |
|---|---|
| stärker auf regelmäßige Verbindung von Wohnebenen ausgerichtete Konstruktion | stärker auf begrenzten Platz optimierte Konstruktion |
| aktuelle Yukon mit vollflächigen 28-cm-Stufen | Stufengeometrie je nach System deutlich kompakter |
| 80 oder 90 cm Stufenbreite beim aktuellen Modell | je nach Produkt auch schmalere Lösungen verfügbar |
| Zweiholm-Konstruktion aus Stahl und massiver Buche | Holz-, Mittelholm- und andere Konstruktionen möglich |
| ¼-Wendelung unten beim aktuellen Produkt | gerade und gewendelte Verläufe je nach Modell |
Die Auswahl sollte daher nicht allein anhand der Kategoriebezeichnung erfolgen. Entscheidend sind tatsächliche Maße, gewünschte Nutzung und der verfügbare Grundriss.
Checkliste vor dem Kauf einer Geschosstreppe
- Geschosshöhe exakt bestimmen: fertige untere und obere Fußbodenebene berücksichtigen.
- Deckenöffnung messen: Länge, Breite und Position vollständig aufnehmen.
- Technische Zeichnung verwenden: erforderliche Öffnung für die konkret gewählte Variante prüfen.
- 80 oder 90 cm wählen: Platzbedarf und gewünschten Laufkomfort gegeneinander abwägen.
- Gesamtbreite beachten: Geländer und Handlauf verbreitern das System auf etwa 85 beziehungsweise 95 cm.
- 14 oder 15 Steigungen klären: oberen Anschluss und Geschosshöhenbereich berücksichtigen.
- Steigung korrekt einstellen: beim aktuellen System 18 bis 21 cm innerhalb der vorgesehenen Konfiguration.
- Wendelung festlegen: links oder rechts immer anhand des realen Grundrisses entscheiden.
- Wand an der Wendelung prüfen: die Wendelungsstufen werden beim aktuellen System zusätzlich befestigt.
- Geländer mitplanen: Treppengeländer und Sicherung der Deckenöffnung gemeinsam betrachten.
- Befestigungsuntergrund prüfen: Wand-, Boden- und Deckenmaterial vor der Montage klären.
- Montageunterlagen vorher lesen: Arbeitsumfang nicht erst nach der Lieferung einschätzen.
- Baurecht früh klären: Anforderungen für Gebäude und konkrete Nutzung vor Bestellung prüfen.
- Design zuletzt wählen: Buche hell/dunkel und Metallfarbe erst nach der technischen Konfiguration entscheiden.
Bei einer Geschosstreppe ist damit die wichtigste Reihenfolge eindeutig: zuerst Gebäude und Raum vermessen, dann Treppenverlauf und technische Konfiguration festlegen und erst anschließend Materialien und Farben auswählen. Gerade bei einem flexibel einstellbaren Zweiholmsystem sollte die mögliche Anpassbarkeit nicht dazu verleiten, auf eine genaue Planung zu verzichten.
FAQ zu Geschosstreppen
Was ist eine Geschosstreppe?
Eine Geschosstreppe verbindet zwei Ebenen beziehungsweise Geschosse dauerhaft miteinander. Konstruktion und Form können unterschiedlich sein. Das aktuell angebotene Modell dieser Kategorie ist eine ¼-gewendelte Zweiholmtreppe.
Welche Geschosshöhe deckt die aktuelle Intercon Yukon ab?
Treppen Intercon nennt je nach Montage einen Bereich von 252 bis 315 cm. Mit 14 Steigungen sind 252 bis 294 cm vorgesehen, mit 15 Steigungen 270 bis 315 cm.
Hat die Yukon 14 oder 15 Stufen?
Sie besitzt 14 Holzstufen. Sie kann laut Hersteller jedoch mit 14 oder 15 Steigungen montiert werden. Bei 15 Steigungen liegt die letzte Holzstufe einen Tritt unterhalb der oberen Bodenebene.
Wie breit ist die aktuelle Geschosstreppe?
Die Stufen werden mit 80 oder 90 cm Breite angeboten. Inklusive Handlauf und Geländer nennt Treppen Intercon Gesamtbreiten von ungefähr 85 beziehungsweise 95 cm.
Wie tief sind die Stufen der Intercon Yukon?
Die vollflächigen Buchenstufen sind laut aktueller Herstellerangabe 28 cm tief und 40 mm stark.
Wie hoch ist die Steigung bei der Yukon?
Die Steigungshöhe kann innerhalb des vorgesehenen Systems zwischen 18 und 21 cm eingestellt werden. Sie muss passend zur gemessenen Geschosshöhe und gewählten Montagekonfiguration festgelegt werden.
Wie erkenne ich eine Wendelung links oder rechts?
Treppen Intercon betrachtet die Richtung von unten. Betritt man die Treppe unten und erfolgt der Richtungswechsel nach rechts, wird die Variante als rechtsgewendelt bezeichnet. Bei einem Richtungswechsel nach links entsprechend als linksgewendelt.
Welche Deckenöffnung braucht die Geschosstreppe?
Die erforderliche Öffnung sollte anhand der aktuellen technischen Unterlagen der konkret gewählten Variante geprüft werden. Länge und Breite hängen mit Treppenbreite, Verlauf und Einbausituation zusammen und sollten nicht aus einem einzelnen Kurzmaß abgeleitet werden.
Kann die Yukon selbst montiert werden?
Treppen Intercon stellt für das System eine Montageanleitung und ein Montagevideo bereit. Ob eine Selbstmontage für das konkrete Gebäude sinnvoll ist, hängt jedoch von Erfahrung, Untergrund, Befestigung und erforderlichen Bauarbeiten ab. Bei Unsicherheit sollte fachliche Unterstützung eingeplant werden.
Sind Wand- und Bodenbefestigungen im Lieferumfang?
Die aktuelle Montageanleitung weist darauf hin, dass das Befestigungsmaterial für Wand und Boden nicht enthalten ist. Es muss passend zu den vorhandenen Wand-, Decken- und Bodenmaterialien ausgewählt werden.
Was ist der Unterschied zwischen Geschosstreppe und Raumspartreppe?
Eine Raumspartreppe ist stärker auf begrenzte Grundfläche ausgelegt und kann deshalb je nach Modell kompakter oder steiler konstruiert sein. Bei einer Geschosstreppe wie der aktuellen Yukon stehen ein großzügigeres Zweiholmsystem, vollflächige Stufen und die regelmäßige Verbindung zweier Ebenen im Vordergrund.
Braucht die Geschosstreppe zusätzlich ein Brüstungsgeländer?
Das hängt von der vorhandenen Deckenöffnung und der konkreten baulichen Situation ab. Für die Yukon bietet Treppen Intercon ein passendes Brüstungsgeländer als optionales Zubehör an. Die tatsächlich notwendige Absturzsicherung sollte für das jeweilige Bauvorhaben geprüft werden.