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Welche RedFire Feuerstelle passt?
RedFire deckt mehrere Arten von offenen Feuerstellen ab. Klassische Feuerschalen wie Salo oder Juva besitzen eine vergleichsweise niedrige, offene Bauform. Sie unterscheiden sich unter anderem bei Durchmesser, Gewicht und Konstruktion.
Ein Feuerkorb wie Buffalo umschließt das Feuer dagegen stärker und besitzt eine andere Bauform. Er sollte deshalb nicht einfach als kleine Feuerschale eingeordnet werden. Stellfläche, Feuerführung und der für das konkrete Produkt vorgesehene Brennstoff müssen separat geprüft werden.
Höhere Modelle wie Jersey gehören wiederum zu den Gartenkaminen. Durch ihre vertikale Konstruktion unterscheiden sie sich hinsichtlich Abmessungen und Aufstellung deutlich von einer flachen Feuerschale.
Salo, Juva, Jersey oder Volcano unterscheiden
Die Seriennamen stehen bei RedFire für unterschiedliche Produktkonzepte. Salo und Juva werden aktuell als klassische Feuerschalen geführt. Jersey ist dagegen ein Gartenkamin. Volcano bezeichnet eine eigene Produktlinie mit Pellet-Feuerstellen.
Damit sollte die Auswahl nicht allein nach Durchmesser oder Höhe erfolgen. Zuerst ist entscheidend, welche Art von Feuerstelle gesucht wird und welcher Brennstoff für die konkrete Variante vorgesehen ist.
Die aktuelle Salo-Ausführung wird beispielsweise aus Stahl gefertigt und mit Holz betrieben. Andere RedFire-Produkte können jedoch anders aufgebaut sein. Im breiteren Markensortiment existieren neben unterschiedlichen Stahlkonstruktionen unter anderem auch traditionelle Tonkamine. Materialangaben sollten deshalb immer dem konkreten Modell zugeordnet werden.
Holz oder Pellets: Brennstoff nicht austauschen
Bei klassischen holzbefeuerten Feuerschalen sollte nur der für das konkrete Produkt vorgesehene geeignete Brennstoff verwendet werden. Für ein sauberes und kontrollierbares Feuer ist trockenes, unbehandeltes Brennholz sinnvoll. Gartenabfälle, behandeltes Holz oder ungeeignete Brandbeschleuniger gehören nicht in die Feuerstelle.
Die Volcano-Serie verfolgt dagegen ein anderes Konzept. RedFire entwickelt diese Feuerstellen insbesondere für den Betrieb mit Pellets beziehungsweise bei entsprechend ausgewiesenen Varianten auch mit Holz. Daraus darf nicht abgeleitet werden, dass jede klassische RedFire-Feuerschale einfach auf Pellets umgestellt werden kann oder umgekehrt.
Auch Aussagen zu Rauch und Funken sollten vorsichtig eingeordnet werden. RedFire beschreibt für die Volcano-Konstruktion unter geeigneten Bedingungen eine besonders rauch- und funkenarme Verbrennung. Das bedeutet nicht, dass eine offene Feuerstelle grundsätzlich rauchfrei oder emissionsfrei arbeitet.
Kann man mit einer RedFire Feuerschale grillen?
Nur wenn das konkrete Modell beziehungsweise das dafür vorgesehene Zubehör diese Nutzung ausdrücklich erlaubt. RedFire bietet beispielsweise Onyx- und Orion-Modelle, die auf Wohntraumjournal unter Grills geführt werden und als Feuerschalen mit Grillfunktion konzipiert sind.
Daraus folgt jedoch nicht, dass auf jede Salo-, Juva- oder andere RedFire-Feuerschale ein beliebiger Grillrost gelegt werden kann. Rostdurchmesser, Auflagepunkte, Stabilität und Herstellerfreigabe müssen zur konkreten Feuerstelle passen.
Dasselbe gilt für Grillzubehör. Auf Wohntraumjournal werden aktuell beispielsweise ein Grillrost für Onyx sowie ein Deckel für Onyx beziehungsweise Orion angeboten. Die Nennung der Marke RedFire allein reicht für die Kompatibilität daher nicht aus.
Größe, Untergrund und Standort gemeinsam planen
Bei einer offenen Feuerstelle muss zusätzlich zur eigentlichen Produktgröße freie Fläche rundherum berücksichtigt werden. Eine Feuerschale mit 80 cm Durchmesser beansprucht in der Praxis wesentlich mehr Platz als nur den auf dem Boden gemessenen Kreis. Gartenmöbel, Kissen, Pflanzen und andere hitze- beziehungsweise funkenempfindliche Gegenstände dürfen nicht zu dicht an der Feuerstelle stehen.
Der Untergrund muss stabil, eben und für die beim konkreten Produkt auftretende Wärme geeignet sein. Holz, WPC und andere empfindliche Terrassenbeläge sollten nicht automatisch wie Stein oder Beton behandelt werden. Maßgeblich bleiben die Aufstell- und Sicherheitshinweise des jeweiligen RedFire-Modells.
Auch bei einem höheren Gartenkamin oder einer Pellet-Feuerstelle dürfen Abstände nicht allein aus der sichtbaren Bauhöhe abgeleitet werden. Wind, Rauch beziehungsweise Verbrennungsgase, Funken, angrenzende Bauteile und mögliche Überdachungen gehören ebenfalls zur Standortprüfung.
Für die Auswahl ergibt sich damit eine klare Reihenfolge: zuerst Feuerschale, Feuerkorb, Gartenkamin oder Grillkombination bestimmen, anschließend Brennstoff und benötigte Stellfläche prüfen und erst danach zwischen Größe, Material und passendem Zubehör wählen.