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Welche MWH Outdoor-Küchen-Module gibt es?
Die aktuell auf Wohntraumjournal geführten MWH Produkte sind auf modulare Outdoor-Küchen ausgerichtet. Dazu gehören gerade Arbeits- und Stauraumelemente ebenso wie Eckmodule, ein abgesenktes Element für den Kochbereich und eine Variante mit Spüle und Wasserhahn.
Unterschiedliche Modulbreiten ermöglichen es, die Küchenzeile an den verfügbaren Platz anzupassen. Aktuell begegnen dabei insbesondere 60, 80 und 120 cm breite Elemente. Diese Zahlen sollten jedoch als Maße der jeweiligen Produktvariante verstanden werden und nicht als allgemeines Raster, das für jedes MWH Produkt gilt.
Vor der Bestellung lohnt es sich, die geplante Küche mit den vollständigen Außenmaßen auf Terrasse oder Grillplatz zu markieren. Dabei sollten auch geöffnete Türen, Arbeitspositionen und Laufwege berücksichtigt werden.
60, 80 oder 120 cm: Welche Modulgröße passt?
Ein schmales Modul kann sinnvoll sein, wenn vor allem zusätzliche Arbeitsfläche oder Stauraum neben dem Grill benötigt wird. Größere Elemente schaffen mehr zusammenhängende Arbeitsfläche und Stauraum, beanspruchen dafür aber entsprechend mehr Terrasse.
Die Wahl sollte deshalb nicht allein nach dem größten verfügbaren Modul erfolgen. Entscheidend ist die Funktion innerhalb der gesamten Küchenzeile. Ein 120-cm-Element kann beispielsweise viel Arbeitsfläche schaffen, während ein 60-cm-Element eine verbleibende Lücke besser nutzt oder eine kompaktere Küchenlösung ermöglicht.
Für eine umfassendere Planung zu Grundriss, Kosten, Untergrund und Ausstattung bietet der Ratgeber Outdoor-Küche planen die passende Vertiefung.
Stahl und Sintered Stone richtig einordnen
Bei aktuell dokumentierten MWH Outdoor-Küchenmodulen wird Stahl als Material des Küchenmoduls angegeben. Bei mehreren Varianten kommt zusätzlich eine Arbeitsplatte aus Sintered Stone zum Einsatz. Gestell beziehungsweise Korpus und Arbeitsplatte sollten deshalb als unterschiedliche Bauteile betrachtet werden.
Bezeichnungen wie „Shakespeare Black“ beschreiben dabei die konkrete Optik beziehungsweise Ausführung der Arbeitsplatte. Daraus sollte nicht auf Marmor, Granit oder einen anderen Naturstein geschlossen werden. Für die Materialbewertung ist die technische Angabe Sintered Stone entscheidend.
Auch ältere Produktbeschreibungen sollten nicht ungeprüft übernommen werden. Entscheidend sind die aktuellen technischen Angaben zur jeweiligen Variante, da sich Materialbeschreibungen, Sortiment und Ausführungen im Laufe der Zeit ändern können.
Spüle, Kochbereich und Eckelement sinnvoll kombinieren
Eine modulare Outdoor-Küche lässt sich stärker an die tatsächliche Nutzung anpassen als eine von Beginn an vollständig festgelegte Küchenzeile. Wer draußen hauptsächlich grillt, benötigt möglicherweise vor allem Arbeitsfläche und Stauraum. Eine Spüle lohnt sich eher, wenn Lebensmittel regelmäßig direkt draußen vorbereitet und Utensilien dort gereinigt werden.
Bei einem Spülmodul müssen Wasserzufuhr, Abwasser und Frostschutz bereits vor der endgültigen Positionierung geklärt werden. Ein abgesenktes Modul für den Kochbereich sollte wiederum nur mit einem Grill beziehungsweise Kochgerät kombiniert werden, das für den vorgesehenen Einbau geeignet ist. Einbaumaße, Wärmeabgabe, Belüftung und Sicherheitsabstände des Geräts bleiben maßgeblich.
Ein Eckelement kann aus einer geraden Zeile eine L-förmige Outdoor-Küche machen. Dadurch entstehen zusätzliche Arbeits- und Stauraumbereiche, gleichzeitig erhöht sich aber der Platzbedarf. Vor allem Türen, Laufwege und die Bedienung des Grills dürfen durch die Ecke nicht blockiert werden.
Wer zunächst nur den sicheren Standort von Grill, Arbeitsfläche und Sitzplatz planen möchte, findet im Ratgeber Grillplatz im Garten planen zusätzliche Hinweise zu Untergrund, Wind, Abständen und Bewegungsflächen.